13 Semester

Der Film „13 Semester“ ist ein Komödien-Drama aus dem Jahr 2009 und erzählt von den Freunden Dirk und Moritz, die eine Zusage für einen Studienplatz bei der TU Darmstadt bekommen. Von einem kleinen Dorf reisen sie jetzt in die Großstadt, um dort die Wirtschaftsmathematik zu belegen. Leider entfremden sich die zwei Jungs voneinander, da Dirk in all den Tutorien und Vorlesungen aufblüht, während Moritz sich mit dem Studium schwertut und schnell auf die falsche Bahn gelangt.

13 Semester
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Robert Gwisdek, Amit Shah, Max Riemelt (Schauspieler)
  • Frieder Wittich (Regisseur)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

13 Semester“ wurde unter der Regie von Frieder Wittich gedreht, der auch das dazugehörige Drehbuch gemeinsam mit Oliver Ziegenbalg verfasst hat. Produziert wurde der Film in Deutschland von Jakob Claussen und Uli Putz. Die Originalsprache ist Deutsch. Für die musikalische Untermalung sorgte Oliver Thiede, während sich um die Kamera und den Schnitt Christian Rein und Marty Schenk gekümmert haben.

Die Besetzung bestand aus 14 Darstellern, wovon Max Riemelt als Moritz und Robert Gwisdek als Dirk die Hauptrollen übernommen haben. Weitere wichtige Rollen wurden gespielt von Claudia Eisinger (Kerstin), Alexander Fehling (Bernd), Amit Shah (Aswin), Maria Vogt (Bibbi), Daniel Zillmann (Käthe) und Dieter Mann (Professor Schäfer).

Darsteller, die in dem Film zusätzlich mitgewirkt haben, waren Raúl Semmler (Jo), Katharina Hackhausen (Rieke), Sebastian Schwarz (Suso), Anna Graenzer (Annika), Michael Herl (Hennes) und Benjamin Kramme (Uwe). Insgesamt geht der Film 101 Minuten und hat eine Altersfreigabe ab null Jahren.

Handlung und Story vom Film „13 Semester“

Die Freunde Moritz und Dirk werden an der Technischen Universität Darmstadt aufgenommen und verlassen ihr kleines Heimatdorf in Brandenburg, um in die Großstadt zu ziehen, da sie dort Wirtschaftsmathematik studieren wollen. Angekommen verändert sich ihr Leben auf ganz unterschiedliche Weise. Während Dirk ein erfolgreicher Student wird und mit Leichtigkeit Tutorien und Hausarbeiten meistert, wird Moritz durch den Uni-Alltag vom Studium abgelenkt und gerät schnell ins Hintertreffen. Nach dem Motto „Scheiß auf den frühen Vogel“ feiert Moritz lieber mit seinem Mitbewohner Bernd und schlägt sich mit diversen Nebenjobs durchs Leben. Auf einer von Bernds Partys lernt er seine Traumfrau Kerstin kennen, mit der er nach einigen Umwegen in eine Beziehung gerät.

 

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Mangels Motivation wird er aus seiner und Dirks Lerngruppe geworfen. Das beflügelt ihn mit neuem Ehrgeiz und zusammen mit seinem indischen Kommilitonen Aswin, der sein Leben in Disziplin lebt, rafft sich Moritz auf und besteht sein Vordiplom. Aus Dankbarkeit zeigt er Aswin die angenehmere Seite des Universitätslebens und nimmt ihn mit zum Biertrinken. Dies führt dazu, dass auch Aswins Leben eine unerwartete Wendung nimmt. Nach seinem Vordiplom verbringt Moritz ein Auslandssemester in Australien. Diese Szenen werden durch mehrere Fotosequenzen ausgedrückt, die von Moritz kommentiert werden. Die Geschichte, die er erzählt, unterscheidet sich erheblich, je nachdem, mit wem er spricht.

Zurück in Deutschland trifft er in einem Waschsalon auf Kerstin und freundet sich bald mit ihr an. Zunächst ist die Beziehung harmonisch, doch schon bald schlägt die Stimmung um, weil Moritz mit sich und seinem Leben unzufrieden ist. Dies führt dazu, dass Kerstin mit ihm Schluss macht und Moritz aus der mit Bernd geteilten Wohnung auszieht.

Bei diesem Ereignis nimmt der Film einen Wendepunkt. Moritz trifft seinen alten Freund Dirk wieder, der jetzt in Frankfurt arbeitet. Im Gespräch mit ihm wird deutlich, dass Dirk zwar immer direkt aufs Ziel gefahren ist, aber letztlich unsicher ist, ob das der beste Weg war. Moritz fasst sich ein Herz und beschließt, sein Studium endlich zu beenden. Er hebt ab wie eine Rakete und besteht sein Diplom. Am Ende sind Moritz und Dirk in Australien, wo sie eine erfolgreiche Restaurantkette für Maultaschen führen, ein spezielles deutsches Gericht. Der Film deutet jedoch nur an, was zwischen Moritz und Kerstin passiert, und lässt das Ende somit offen.

 

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Vorbilder für den Film waren die Erfahrungen von Co-Autor Oliver Ziegenbalg. Er hat Wirtschaftsmathematik studiert und in seiner Studienrichtung sogar ein Diplom erhalten. Weitere Bezüge zum wirklichen Leben ergeben sich laut dem Regisseur aus Erinnerungen an sein eigenes Studentenleben. Frieder Wittich lernte die Band Bonaparte bei einem kleinen Konzert in Berlin kennen und lud sie spontan zu den Dreharbeiten zu 13 Semester ein. So wurde das Lied „Anti, Anti“ zum Titelsong des Films. Die Band hat für diesen Film ein Konzert abgesagt und eigens einen neuen Song geschrieben, der über den Abspann gespielt wird. Zu Beginn der Dreharbeiten konnte Amit Shah, der Aswin spielt, kaum Deutsch sprechen.

Fazit und Kritiken zum Film „13 Semester“

Die Kritiken zu „13 Semester“ fielen überwiegend positiv aus: Kulthit.de lobt den Film als gleichwertig zu den vielen US-amerikanischen Studentenkomödien. Filmszene.de beleuchtet die Charakterentwicklung, kino.de spricht von einer gelungenen Coming-of-Age-Komödie, die das echte Studentenleben sehr gut abbildet, während Cinema den Film eher „authentisch“ als witzig findet und „13 Semester“ als tragisch bezeichnet. „13 Semester“ ist eine unterhaltsame und liebenswerte deutsche Studentenkomödie. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten steckt Regisseur Wittich den Fuß nicht so oft in den Mund, wie man hätte erwarten können. Authentisch, eindringlich und humorvoll geht es auf die wirklich wesentlichen Fragen wie „Warum“ und „Wohin“ im Leben ein und gibt auch differenzierte Antworten. Hier und da macht er sich auf angenehme Weise über ein filmisches Klischee lustig, was bedeutet, dass das, was erwartet wird, nicht das ist, was passiert.

„13 Semester“ hatte seine Uraufführung am 29. September 2009 während des Zürich Film Festivals. Er hatte seine Deutschlandpremiere auf den Internationalen Hofer Filmtagen am 28. Oktober desselben Jahres. Der offizielle Kinostart war schließlich am 7. Januar 2010. In Deutschland lockte der Film am ersten Vorführwochenende 56.700 Zuschauer und erreichte damit Platz 7 der Kinocharts. Bis März 2010 sahen insgesamt 174.600 Zuschauer den Film. An den Kinokassen spielte er rund 1.068.950 € ein. Damit landete der Film wiederum auf Platz 29 der erfolgreichsten deutschen Produktionen des Jahres 2010.

Letzte Aktualisierung am 5.10.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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