Ad Astra – Zu den Sternen

Ad Astra – Zu den Sternen“ ist ein Science-Fiction-Thriller aus dem Jahre 2019. Im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig feierte der Film am 29. August 2019 Weltpremiere. Rund drei Wochen später erschien „Ad Astra – Zu den Sternen“ in den deutschen Kinos, wobei erstes Bildmaterial bereits im September 2018 veröffentlicht wurde.

Ad Astra - Zu den Sternen
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Brad Pitt, Tommy Lee Jones, Ruth Negga (Schauspieler)
  • James Gray (Regisseur) - James Gray (Autor) - Brad Pitt (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Die Handlung beschreibt Menschen, die in der Zukunft nach dem Sinn des Daseins, nach einem höheren Ziel und nach anderen Lebensformen suchen. Der Vater von Major Roy McBride verschwand vor 29 Jahren, als er sich auf dem Weg zum Neptun befand. Dieses Verlassenwerden hat bei Roy Spuren hinterlassen. Er ist in die Fußspuren seines Vaters getreten und bekannt, weil der Mann wie eine Maschine funktioniert.

Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor James Gray führte für „Ad Astra – Zu den Sternen“ Regie und schrieb, zusammen mit Ethan Gross, das Drehbuch mit einer Filmlänge von 123 Minuten. In Deutschland kam es zu einer Altersfreigabe ab 12 Jahren. In den Jahren 2019 und 2020 erreichte der Film zahlreiche Nominierungen und eine Auszeichnung bei den Chicago Film Critics Association Awards.

Die Dreharbeiten mit dem Kameramann Hoyte van Hoytema fielen in den August 2017 und fanden in Los Angeles statt. Nach dem Dreh wurden die vielen Szenen von John Axelrad und Lee Haugen zusammengefasst. Dabei sind Scott Fisher und Allen Harris für die visuellen Effekte verantwortlich. Hinter dem Erfolg stand ein ganzes Produktionsteam, bestehend aus Dede Gardner, Anthony Katagas, James Gray, Brad Pitt, Jeremy Kleiner, Rodrigo Teixeira und Arnon Milchan.

Die Hauptrolle als Major Roy McBride wird von Brad Pitt besetzt. Tommy Lee Jones zeigt sich als H. Clifford McBride. Viel Eindruck hinterließ Donald Sutherland als Colonel Thomas Pruitt und Greg Bryk als Chip Garnes. Weitere Nebenrollen gingen an Ruth Negga, Liv Tyler, John Finn, Loren Dean, John Ortiz, Kimberly Elise, Ravi Kapoor, Anne McDaniels, Alyson Reed, LisaGay Hamilton, Sean Blakemore und Jamie Kennedy.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „Ad Astra – Zu den Sternen“

Major Roy arbeitet für die amerikanische Teilstreitkraft US Space Command, auch SpaceCom genannt. Rein menschlich gesehen, fallen Roy zwischenmenschliche Beziehungen schwer. Genau deswegen hat auch seine Ehefrau ihn verlassen. Allerdings hilft ihm seine Charaktereigenschaften auf der Arbeit weiter, denn Roy ist wegen seiner stoischen Art bekannt und besteht regelmäßig mit Bravour die psychologischen Tests. Jedes Mal steigt sein Herzschlag nie über 80 Schläge in der Minute.

 

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Ebendarum rekrutiert SpaceCom Roy für eine geheime Weltraummission – er soll sich auf die Suche nach seinem Vater Clifford machen, denn er ist vor 20 Jahren auf der Reise zum Neptun spurlos verschwunden. Damals ist Clifford zum Planeten gereist, um nach Anzeichen außerirdischem und intelligenten Leben zu suchen. Allerdings verschwand das Raumschiff mit der gesamten Besatzung spurlos. Trotz allem bringt die SpaceCom Roys Vater mit den elektromagnetischen Stürmen in Zusammenhang, die auf der Erde für tausende Opfer sorgen.

So begibt sich Roy Richtung Neptun. Verbindungsmann ist Colonel Thomas, der früher mit dem Vater zusammenarbeitete. Es dauert nicht lange und Roy und Pruitt geraten auf dem Mond in einen Kampf mit Piraten. Pruitt bricht die Mission ab, weil er verletzt ist. Roy reist mit der Besatzung weiter zum Mars. Aus geheimen Quellen, einem von Pruitt in letzter Sekunde übergebenen Speicherstick mit einer streng vertraulichen Videobotschaft für Pruitt, erfährt Roy, dass SpaceCom ein möglicher SOS-Ruf von Mitgliedern der Lima-Besatzung vorliegt, wobei Clifford wahrscheinlich vorsätzlich alle externen Kommunikationskanäle deaktiviert hat.

Die Cepheus muss, aufgrund eines Notsignals, einen Zwischenstopp einlegen, der leider mit dem Tod des Piloten endet. Beim Landeanflug wird die Maschine erneut von einer Energiewelle getroffen, womit der Co-Pilot die Nerven verliert und Roy das Steuer übernimmt. Roy schickt Nachrichten Richtung Neptun, als er eine persönliche Nachricht formuliert, scheint eine Antwort zu kommen. Aber die Verantwortlichen möchten ihm diese nicht weiterleiten. Die Firma teilt Roy mit, dass er doch nicht für die Mission geeignet wäre und zurückfliegen soll.

Die Stützpunktleiterin Helen, die bei dem Lima-Projekt ihre Eltern verlor, leistet unerwartet Hilfe. Auf einer Videoaufzeichnung sieht man, dass der Vater die Crew wegen Meuterei tötete, weil einige zur Erde zurückwollen. Damals vertuschte SpaceCom das Verbrechen und stilisierte Clifford zum Helden. Roy kommt durch Helen zurück an Bord. Jedoch soll die Besatzung ihn neutralisieren, dabei kommt es zum Unfall, wobei die Crewmitglieder das Leben verlieren. Roy ist sicher, dass sein Vater lebt, und somit steuert er weiter Richtung Neptun.

 

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Dort angelangt, begibt Roy sich mit einer Raumkapsel zur Lima-Station, wo er auf Leichen und seinen kranken Vater trifft. Clifford erzählt von der Kernschmelze, ausgelöst durch die Meuterei, die die Station beschädigte. Gleichzeitig ist dies die Ursache für die Energiewellen. Ein Hinweis auf außerirdisches Leben wurde nie gefunden, aber Clifford verfolgt manisch sein Missionsziel. Kurz darauf kommt es zum Kampf zwischen Sohn und Vater. Es gibt nur einen Ausweg, Roy muss die Sicherheitsleine zum Vater trennen, dieser geht freiwillig in den Tod. Am Ende gelangt Roy wieder zurück zur Erde.

Fazit & Kritiken zum Film „Ad Astra – Zu den Sternen“

Fast ausschließlich besteht die erste Hälfte des Film aus Roys Reise zum Mars. Wahrscheinlich hätte die Produktion dies mit einem einzigen Schnitt erledigt. So tauchen viele irrelevante Handlungsszenen auf. Aber gleichzeitig sind die Szenen mit kleinen Details vollgestopft, die zeigen, wie sehr die Zukunft der Raumfahrt betrachtet wurde. Beispielsweise wird ganz nebenbei der astronomische Preis für den Bordservice genannt. Weniger subtil ist leider die Hauptmetapher umgesetzt: Roy reist an einen weit entfernten Ort, nur um das erdrückende Vermächtnis des Vaters zu verarbeiten. Es kommt sogar zu einer symbolischen Durchtrennung der Nabelschnur.

Schön, dass die Leistungen von Brad Pitt trotzdem die Unebenheiten perfekt ausgleichen. Der Oscargewinner brilliert ja immer, wenn er jemanden mimt, der auf eine komplett abgeklärte Weise gut im Job ist. Jedoch schwingt in „Ad Astra – Zu den Sternen“ eine düster-verstörende tragische Note mit, die die Performance unheimlich macht. Die eigenwillige Temposetzung von James Grays trägt viel zur Einzigartigkeit bei.

Letzte Aktualisierung am 30.11.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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