Bis zum Ellenbogen

Der Film „Bis zum Ellenbogen“ ist eine Spielfilm-Komödie aus dem Jahr 2007 und erzählt von dem Jung-Reeder Achim, der bei einer Mountainbike-Abfahrt in Willi hineinrast, der ein Hartz-IV Empfänger ist. Der Bankangestellte namens Sven beschließt, die beiden in seiner Hütte aufzunehmen.

Bis zum Ellenbogen
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  • Stefan Kurt, Jan Josef Liefers, Justus von Dohnanyi (Schauspieler)
  • Justus von Dohnanyi (Regisseur) - Justus von Dohnanyi (Autor) - Stefan Kurt (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Leider kommt er bei einem Saufgelage ums Leben. Achim und Willi sind dabei nicht ganz unschuldig und entwickeln eine gemeinsame Idee, um sich irgendwie aus der bizarren Situation zu retten. Die beiden wollen den letzten Wunsch von Sven in Erfüllung gehen lassen. Dabei müssen sie einmal quer durch Deutschland fahren. Das Problem: Die WM tobt, was alles komplizierter macht.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Bis zum Ellenbogen“ wurde unter der Regie von Justus von Dohnanyi gedreht, der auch das dazugehörige Drehbuch verfasst hat. Produziert wurde der Film von Lars Büchel und Bernd T. Hoefflin in Deutschland, sodass die Originalsprache deutsch ist. Für die musikalische Untermalung sorgten Timo Blunck, Ralf Denker und Stefan Will, während sich um die Kamera und den Schnitt Matthias Schellenberg und Steven Wilhelm gekümmert haben.

Insgesamt geht der Film 90 Minuten und hat eine Altersfreigabe ab zwölf Jahren.

Die Besetzung bestand aus acht Darstellern, wovon Stefan Kurt als Willi Kolb, Jan Josef Liefers als Achim Delvental und Justus von Dohnanyi als Sven Hansen die Hauptrollen gespielt haben. Weitere wichtige Rollen wurden übernommen von Oscar Ortega Sanchez (Kellner), Devid Striesow (Lehmann), Katharina Matz (Svens Mutter), Antoine Monot, Jr (Schorsch) und Susanne Wolff (Rebecca).

Handlung und Story vom Film „Bis zum Ellenbogen“

Die ganze Handlung wird von der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 begleitet. Sven ist ein Angestellter in einer Privatbank und gönnt sich einen Urlaub in einer alleinstehenden Hütte in der Schweiz. Zur selben Zeit zeltet der Arbeitslose Willi ganz in der Nähe, während der NLP-Coach Achim in der Gegend mit dem Mountainbike unterwegs ist. Dieser hat in eine reiche Familie eingeheiratet und ist somit der Junior-Chef der Reederei seines Schwiegervaters.

 

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Achim stößt mit Willi zusammen, sodass die beiden sich Vorwürfe machen, wer an dem Unfall schuld sei. Sven kommt dazu und will die Situation schlichten. Deshalb lädt er die beiden in seine Hütte ein, um seinen Urlaub nicht allein verbringen zu müssen. Achim kann sich dort von seiner Gehirnerschütterung erholen. Die drei haben eine gute Zeit miteinander und reden über Gott und die Welt.

Am letzten Abend kommt es zu einer Saufgelage. Willi ist ein ehemaliger Elektriker und Hobby-Bastler, der eine Vorrichtung baut. Er leitet durch Gurken über Nägel elektrischen Strom, um für Licht zu sorgen. Sven lehnt sich zurück und will sich ins Gras legen. Dabei sieht er die Nägel nicht und fällt mitten in den Strom hinein. Sven stirbt unter grausamen Schmerzen.

Willi hat Angst, dass er für diesen Unfall bestraft werden würde und bittet Achim, ihm zu helfen, damit die Leiche aus der Hütte verschwindet. Die beiden entscheiden sich dafür, Sven nach Sylt zum Ellenbogen zu bringen und dort den Wellen zu überlassen. Sven hatte ihnen nämlich am Vortag erzählt, dass seine Verlobte damals dort ertrunken sei und er sich aus diesem Grund eine Seebestattung wünschte.

Achim will aber etwas ganz anderes. Er hat nämlich Geldprobleme mit seiner Firma und will die Privatbank von Sven unbedingt ausrauben, in der Sven tätig gewesen ist. Sven hatte nämlich auch von einer großen Menge von Schwarzgeld geredet. Als Erster sei dieser immer allein in der Bank gewesen. Willi möchte sich an dem Plan beteiligen und sie fahren erst zu ihm nach Stuttgart, um dort die Leiche schick zu machen.

Bevor es los nach Sylt geht, fahren sie nach Hamburg zu Achims Haus. Dort nimmt dessen Frau ihm das Auto ab und wirf ihn aus dem Haus, da ihr Vater von dessen Geldproblemen erfahren hatte. In Sylt angekommen, suchen sie nach der Bank von Sven. Erst jetzt bemerken sie, dass dieser mit seiner Mutter zusammenlebt. Willi erschlägt die Mutter mit einem Nudelholz, die dann bewusstlos wird. Die beiden bedecken ihre Augen und knebeln sie. Als diese aufwacht, tut Achim so, als ob er Sven sei und unterhält sich mit ihr.

 

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Der Diebstahl in der Bank gelingt, sodass sie Sven dem Meer übergeben können. Mit dem Geld reisen sie nach Südafrika, wo die Fußball-Meisterschaft stattfindet. Damit die Mutter sich keine Sorgen macht, schicken die beiden Fake-Fotos und jede Menge nach Deutschland und behaupten, dass Sven sein Glück in Südafrika gefunden hätte.

Fazit und Kritiken zum Film „Bis zum Ellenbogen“

Es handelt sich beim Film „Bis zum Ellenbogen“ um eine schwarze Komödie, die überdreht ist und viele Pointen besitzt, die für Lacher sorgen. Der Spaß grenzt jedoch an Respektlosigkeit. Genau das schien den Zuschauern gefallen zu haben. Die Momentaufnahmen wurden gut getroffen, sodass man meinen kann, dass man sich ein deutsches Sommermärchen anschaut. Die Darsteller sind exzellent und haben ihre Aufgabe bestens erfüllt. Wortwitz, Situationskomik und Improvisation sorgen für unerwartete Situationen, sodass der Film niemals an Spannung verliert. Themen wie Streitlust und Gier werden hier in den Vordergrund gestellt. Am Ende kann man sehen, dass sowohl Arme als auch Reiche gierig nach Geld sind.

Letzte Aktualisierung am 30.11.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API