Cars

Cars“ ist ein Animationsfilm von Pixar aus dem Jahr 2006, der in einer Welt spielt, die von anthropomorphen Fahrzeugen bevölkert ist. Im Mittelpunkt steht das ehrgeizige NASCAR-Rennauto Lightning McQueen, gesprochen von Owen Wilson. Während der Piston Cup-Saison kämpft er gegen den erfahrenen Strip „The King“ Weathers und den gerissenen Chick Hicks. Lightning ist entschlossen, den prestigeträchtigen Piston Cup zu gewinnen, um ein Sponsoring von Dinoco zu erhalten. Doch seine selbstzentrierte Einstellung führt zu Problemen mit der Teamarbeit und schließlich zu einem spannenden Unentschieden.

Cars
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Owen Wilson, Paul Newman, Bonnie Hunt (Schauspieler)
  • John Lasseter (Regisseur) - Dan Fogelman (Autor) - Darla K. Anderson (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Nach dem Rennen strandet Lightning in der heruntergekommenen Wüstenstadt Radiator Springs, wo er gezwungen ist, die Hauptstraße zu reparieren. Während seiner Zeit dort lernt er die Einwohner kennen, darunter den Abschleppwagen Hook und den Porsche 911 Sally. Lightning beginnt, die Geschichte und den Charme der Stadt zu schätzen, was seine Sicht auf das Leben verändert. Doch als das große Rennen bevorsteht, steht Lightning vor der Herausforderung, seine neu gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Wird er in der Lage sein, seinen Traum zu verwirklichen und gleichzeitig seinen neuen Freunden treu zu bleiben?

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Cars“ ist ein Animationsfilm von Pixar aus dem Jahr 2006. Die Regisseure John Lasseter und Joe Ranft leiteten das Projekt. In der englischen Originalfassung sprach Owen Wilson den Protagonisten Lightning McQueen, während in der deutschen Fassung Daniel Brühl diese Rolle übernahm. Weitere wichtige Figuren sind Sally (Bonnie Hunt/Bettina Zimmermann), Doc Hudson (Paul Newman/Friedrich Schoenfelder), Hook (Larry the Cable Guy/Reinhard Brock), Luigi (Tony Shalhoub/Rick Kavanian) und Guido (Guido Quarino/Marcantonio Moschettini). Das Drehbuch schrieben unter anderem Dan Fogelman und John Lasseter.

Der Film hat eine Länge von 116 Minuten und ist für Kinder ab 0 Jahren freigegeben. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Golden Globe für den besten Animationsfilm und einen Grammy für den Song „Our Town“. Er wurde auch für zwei Oscars und einen BAFTA Award nominiert. Gedreht wurde der Film in verschiedenen Pixar-Studios. Das Budget betrug 120 Millionen US-Dollar, das weltweite Einspielergebnis rund 462 Millionen US-Dollar. 2011 erschien die Fortsetzung „Cars 2“ und 2017 „Cars 3: Evolution“. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“.

Handlung und Story vom Film „Cars“

In einer Welt, die von anthropomorphen Fahrzeugen bevölkert ist, markiert das Dinoco 400-Rennen den Höhepunkt der Piston Cup-Saison. Das Ereignis intensiviert die Rivalität zwischen dem zurücktretenden siebenfachen Champion Strip „The King“ Weathers, dem listigen Chick Hicks und dem talentierten, aber arroganten Neuling Lightning McQueen. Wegen seiner egozentrischen Haltung kämpft Lightning mit Teamarbeit, ist aber verzweifelt, den Piston Cup zu gewinnen und ein Sponsoring vom prestigeträchtigen Dinoco-Team zu erhalten. Beim Rennen vermeidet Lightning eine Kollision, verliert jedoch die Führung, da er keinen Boxenstopp einlegt, was zu einem dreifachen Unentschieden führt.

Nach dem Rennen eilt Lightning die ganze Nacht über den Interstate 40 nach Kalifornien in seinem Transporter Mack. Eine Gruppe jugendlicher Tuner-Autos bringt Mack dazu, einzuschlafen, und ein Missgeschick führt dazu, dass Lightning allein in der heruntergekommenen Wüstenstadt Radiator Springs gestrandet ist. Dort beschädigt er versehentlich die Hauptstraße und wird zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt: Er muss die Straße unter der Aufsicht des Richters Doc Hudson, einem Hudson Hornet, neu pflastern. Doc hat Vorurteile gegen Lightning, da er ein Rennwagen ist.

Die Bekanntschaft mit Radiator Springs

Lightning pflastert die Straße in Eile schlampig, sodass Doc ihn zu einem Rennen herausfordert. Wenn Lightning gewinnt, kann er gehen, ansonsten muss er von vorne anfangen. Überheblich und ohne Erfahrung auf einer Schotterpiste, rutscht Lightning in einer unbemannten Kurve aus und stürzt, was ihn zwingt, die Straße erneut zu pflastern. Mit der Zeit freundet sich Lightning mit den Bewohnern der Stadt an, besonders mit Hook, einem rostigen Abschleppwagen, und Sally, einem Porsche 911. Lightning erfährt, dass Radiator Springs einst ein blühender Ort an der Route 66 war, bis der Bau der Autobahn den Verkehr und die Geschäfte ruinierte.

Lightning beendet das Pflastern der Straße und beschließt, in Radiator Springs zu bleiben, um den örtlichen Geschäften zu helfen. Doch Doc informiert die Medien über Lightnings Aufenthaltsort, was dazu führt, dass die Medien und Mack in die Stadt kommen, um ihn zu holen. Doc bereut sofort seine Entscheidung, nachdem Lightnings Abreise die Bewohner traurig zurücklässt. Beim entscheidenden Rennen kämpft Lightning anfangs, wird jedoch von der Ankunft seiner Freunde aus Radiator Springs unterstützt. Mit Doc als seinem Crew-Chef startet Lightning ein bemerkenswertes Comeback und führt das Rennen an. Als Chick einen unfairen Trick anwendet, um The King zu zerstören, hält Lightning vor der Ziellinie an und hilft The King, das Rennen zu beenden.

Fazit und Kritiken zum Film „Cars“

Pixar hat es erneut geschafft, mit „Cars“ einen unterhaltsamen Animationsfilm zu liefern, der sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Die Geschichte dreht sich um Lightning McQueen, ein ehrgeiziges Rennauto, das in der abgelegenen Stadt Radiator Springs landet und dort wichtige Lektionen über Freundschaft und Bescheidenheit lernt. Trotz anfänglicher Skepsis gelingt es Pixar, den Fahrzeugen Emotionen und Persönlichkeit zu verleihen, was den Film für die Zuschauer emotional ansprechend macht. Besonders beeindruckend sind die detailreichen Animationen, die die Welt der Autos lebendig und glaubwürdig darstellen.

Allerdings hat „Cars“ auch seine Schwächen. Das Drehbuch enthält einige Längen, insbesondere im mittleren Teil des Film, was den Spannungsbogen zeitweise abflachen lässt. Die Rennszenen wiederholen sich etwas und bieten nicht die Vielfalt, die man von Pixar gewohnt ist. Auch die romantischen Szenen wirken einfallslos und altbekannt. Trotzdem überzeugt „Cars“ durch seinen Humor und die gelungenen Nebencharaktere, wie den Hippie-Bus Bully und den patriotischen Jeep Sarge. Diese Figuren sorgen für viele Lacher und lockern die Handlung auf. Insgesamt bietet „Cars“ einen unterhaltsamen Kinoabend, erreicht jedoch nicht ganz das Niveau früherer Pixar-Meisterwerke.

Letzte Aktualisierung am 17.06.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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