5 ETFs für 2024: lukrative Investments gegen die Inflation

5 ETFs für 2024: lukrative Investments gegen die Inflation

Immer wieder ist die Rede von ETFs, denen sich auch Kleinanleger immer häufiger annähern. Die Idee hinter den börsengehandelten Fonds ist, dass sie nicht wie klassische Fonds, sondern eher wie Aktien an der Börse behandelt und gehandelt werden. In der Regel basieren sie auf verschiedenen Indizes, die die eigentliche Funktion haben, den Aktienmarkt zu ordnen und leichter zugänglich für Analysen zu machen.

Heute ist der Markt der ETFs riesig und es gibt sehr viele Möglichkeiten, zu unterschiedlichen Risiken zu investieren. Ob nun iShares S&P 500 Energy Sector, der Lyxor Euro 2-10Y Inflation Expectations oder auch ishares msci world – gerade für neue Anleger kann der Markt überwältigend und unübersichtlich sein. Daher lohnt ein Blick auf die folgenden ETFs, die sich derzeit für Investitionen anbieten und erste Schritte in der Welt der börsengehandelten Fonds ermöglichen. Alles dazu in diesem Artikel.

Was ist ein ETF?

ETF ist die Kurzform für ‘exchange-traded fund’, was sich mit börsengehandelter Fonds übersetzen lässt. Der Unterschied zu einem klassischen Fonds besteht darin, dass dahinter keine Investmentgesellschaft steht, die diesen Fonds leitet. Vielmehr werden Indexfonds an der Börse gehandelt. Ein Index ist dabei eine bestimmte Abbildung von Aktien, Märkten und Anlageklassen. Beispielsweise kann ein Index alle Aktien des Energiesektors beinhalten und verfolgt damit den Zweck, dass dieser Sektor genauer beobachtet und analysiert wird. Ein ETF macht sich einen solchen Index zu nutzen, indem er ihn im Fonds möglichst genau abbildet. Daher werden ETFs in der Regel auch passiv verwaltet.

Wer in einen ETF investiert, kann also Anteile an einem bestimmten Index erhalten. Wichtig ist dabei, dass man nicht direkt die Aktien hält, sondern nur Zertifikate erwirbt, die Anteile an dem jeweiligen Fonds enthalten. Einer der bekanntesten Aktienindizes ist der MSCI World, der vom Finanzdienstleister MSCI herausgegeben wird. Darin wird die Wertentwicklung von rund 1.465 Unternehmen aus 23 Industrieländern abgebildet. Das entspricht rund 85 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung in den Industrieländern. Rund 70 Prozent der Unternehmen sind den USA zuzuordnen, rund ein Viertel des gesamten Index gehört zum Sektor der Informationstechnologie. Es gibt verschiedene ETFs, die diesen Index abbilden. Unter anderem den iShares Core MSCI World.

Vorteile von ETF Trading

Was sind die Vorteile eines ETFs?

Was sind die Vorteile eines ETFs?Warum sollte man in einen ETF investieren? Es gibt verschiedene Vorteile, die mit den unterschiedlichen Fonds einhergehen. Dazu gehört in erster Linie die Diversifizierung. Anstatt auf einzelne Aktien und Unternehmen zu setzen, wird das Portfolio automatisch mit einem ETF diversifiziert, womit es direkt weniger anfällig für eine hohe Volatilität wird. Zudem fallen in der Regel geringere Kosten an, was mit der passiven Verwaltung zusammenhängt. Ein weiterer Vorteil besteht im Zugang, da ETFs ganz normal an der Börse gehandelt werden. Auch wenn ETFs viele Unternehmen umfassen können, ist stets eine große Transparenz gegeben, sodass man immer genau weiß, in welche Wertpapiere man investiert. Auch steuerlich bringen ETFs einige Vorteile zu klassischen Fonds mit sich.

die Top 5 ETFs 2024

Die Top 5 ETFS für 2024

Grundsätzlich gilt, dass auch ETFs keine einhundertprozentige Sicherheit bieten können. Allerdings haben sich viele von ihnen schon über viele Jahre bewährt und grundsätzlich sind sie nicht als kurzfristige Anlagen anzusehen. Dennoch sollte man sich im Vorfeld immer genau informieren. Folgend sind fünf der derzeit besten ETFs aufgelistet. Dabei handelt es sich nicht um eine Anlageberatung, sondern um eine persönliche Meinung. Investieren ist immer mit Risiken verbunden.

iShares Core MSCI World

iShares Core MSCI WorldDer MSCI World ist einer der bekanntesten Aktienindizes, der aus den Industrieländern rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung darstellt. Es gibt verschiedene Anbieter, die versuchen, diesen Index abzubilden. Dazu gehört auch der iShares Core MSCI World, der mit rund 68 Milliarden US-Dollar der größte MSCI World Vertreter ist und sich in vielfacher Hinsicht bewährt hat. Die Dividendenerträge sind thesaurierend, werden also direkt wieder in den ETF reinvestiert. Der iShares Core MSCI World gibt ein sehr genaues Bild des Index ab, womit die Informationstechnologie zu rund 23 Prozent enthalten ist. Zu den größten Positionen gehören derzeit Microsoft, Apple, Nvidia und Amazon.

iShares Core MSCI World

Vanguard FTSE All World High Dividend Yield

Vanguard FTSE All World High Dividend YieldBei diesem ETF, der ungefähr ein Volumen von 2,9 Milliarden US-Dollar aufweist, geht es um die stärksten Dividenden. Enthalten sind im Vanguard FTSE All World High Dividend Yield rund eintausend Unternehmen mit den besten Zahlen im Bereich Dividenden. Dieser ETF kann also genutzt werden, wenn man sein Portfolio erweitern und dabei auf eine gewisse Stabilität setzen möchte. Die Erträge des ETFs, der seit 2013 verfügbar ist, werden ausgeschüttet. Den größten Anteil macht der Sektor des Finanzwesens aus, danach folgen Energie, Basiskonsumgüter und das Gesundheitswesen. Größere Positionen sind unter anderem Johnson & Johnson, Exxon Mobil Corp und JPMorgan Chase & Co.

iShares S&P 500 Energy Sector

iShares S&P 500 Energy Sector

iShares S&P 500 Energy SectorDer Energiesektor befindet sich im Wandel, was jeder selbst im Alltag feststellen kann. Vieles verändert sich, doch gleichzeitig setzen noch viele Firmen auf klassische Strategien und Ressourcen. Daher setzt der iShares S&P 500 Energy Sector auf Unternehmen, deren Hauptfokus auf Gas und Öl liegt. In den letzten Jahren konnte dieser ETF enorme Zuwächse verzeichnen, was an den 23 Unternehmen liegt, die darin enthalten sind. Zu 26,46 Prozent besteht der ETF aus der Exxon Mobil Corp. Dahinter folgen Chevron Corp, ConocoPhillips und SLB. Es sind ausschließlich Firmen aus dem Energiesektor und zum größten Teil alle aus den USA. Die Dividenden werden reinvestiert.

Vanguard FTSE Emergie Markets

Vanguard FTSE Emerging Markets

Vanguard FTSE Emerging MarketsDer Blick auf die Industrieländer ist die Norm, doch gibt es auch viele ETFs, die sich davon abwenden und die Schwellen- und Entwicklungsländer in den Blick nehmen. Dazu gibt es verschiedene Indizes, die versuchen, Unternehmen aus diesen Regionen in den Blick zu nehmen. Darauf aufbauend gibt es den Vanguard FTSE Emerging Markets, der rund 1.000 Unternehmen beinhaltet. Zwar ist die Performance in den letzten Jahren nicht immer gut gewesen, was an hohen Zinsen und dem erstarkten US-Dollar liegt, doch langfristig gibt es gute Perspektiven. Noch dazu ist die Einstiegshürde gering, da man bei dem niedrigen Kurs gut einsteigen kann. 1,8 Milliarden US-Dollar ist dieser ETF schwer, die Dividenden werden ausgeschüttet.

iShares US Dollar Ultrashort Bond

iShares US Dollar Ultrashort Bond

iShares US Dollar Ultrashort BondDer Name dieses ETFs sagt es bereits, worum es im Detail geht. Investiert wird durch den iShares US Dollar Ultrashort Bond auf kurzfristige Anleihen aus den USA. Wenn es eine Festverzinsung der Anleihen gibt, beträgt die Laufzeit maximal ein Jahr. Bis zu drei Jahren kann sie betragen, wenn die Zinsen flexibel sind. Über 622 Positionen verfügt dieser ETF, wobei rund 60 Prozent aus den USA stammen. Weitere entfallen auf Kanada, Großbritannien und Japan. Steigen die Leitzinsen, dann kann dieser ETF davon profitieren, was auch in den letzten Jahren immer wieder zu beobachten war. Seit 2018 gibt es diesen ETF, der thesaurierend geführt wird.

Fazit zu ETF als lukratives Investment

Fazit zu ETFs als lukratives Investment

ETFs stellen eine gute Möglichkeit dar, um mit einem Schlag sein Portfolio zu diversifizieren. Anstatt auf einzelne Aktien oder klassische Fonds zu setzen, kann man hier den Mittelweg gehen. Erworben werden Zertifikate, die Anteile an dem jeweiligen Fonds ermöglichen. Dabei beruhen die meisten ETFs auf Aktienindizes, die grundsätzlich zur Aufteilung und Analyse des Marktes entworfen werden. Daher werden die meisten ETFs passiv verwaltet, was den Vorteil niedrigerer Gebühren hat. Es gibt einige ETFs, die schon seit Jahren für stabile Werte sorgen. Dennoch gilt immer, dass man auch bei Empfehlungen genauer hinschauen sollte, um selbst fundierte Entscheidungen treffen zu können.