Le Mans 66 – Gegen jede Chance

Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ erzählt die spannende Geschichte des amerikanischen Automobilherstellers Ford, der in den 1960er Jahren beschließt, gegen Ferrari im prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans anzutreten. Henry Ford II möchte die Marke Ford bei der Nachkriegsgeneration beliebter machen und sieht im Rennsport die ideale Gelegenheit dafür. Nach einer abgelehnten Übernahme von Ferrari beschließt er, selbst ein Auto zu entwickeln, das Ferrari schlagen kann. Carroll Shelby, ein erfahrener Rennfahrer und Fahrzeugdesigner, wird mit der Entwicklung eines neuen Wagens beauftragt.

Le Mans 66 – Gegen jede Chance [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Matt Damon, Christian Bale, Jon Bernthal (Schauspieler)
  • James Mangold (Regisseur) - Jez Butterworth (Autor) - Peter Chernin (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Shelby holt den britischen Rennfahrer Ken Miles ins Team, um den Prototyp des Ford GT40 zu testen und weiterzuentwickeln. Trotz interner Konflikte und Widerstände bei Ford kämpfen Shelby und Miles um Anerkennung und Erfolg. Können sie die Herausforderungen überwinden und Ferrari in Le Mans besiegen?

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ (Originaltitel: Ford v Ferrari) ist ein packendes Sportdrama aus dem Jahr 2019, das von James Mangold inszeniert wurde. In den Hauptrollen glänzen Matt Damon als Carroll Shelby und Christian Bale als Ken Miles. Weitere wichtige Rollen spielen Jon Bernthal als Lee Iacocca, Caitriona Balfe als Mollie Miles und Ray McKinnon als Phil Remington. Die beeindruckende Musik stammt von Marco Beltrami und Buck Sanders, während Phedon Papamichael für die fesselnde Kameraarbeit verantwortlich war. Der Film, der auf der Biografie „Go Like Hell“ von A.J. Baime basiert, erhielt zwei Oscars für den besten Schnitt und den besten Tonschnitt.

Die Dreharbeiten zu „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ fanden ab dem 30. Juli 2018 an verschiedenen Orten in Kalifornien, New Orleans und Atlanta statt. Mit einer Laufzeit von 153 Minuten und einer Altersfreigabe ab 12 Jahren, beeindruckt der Film durch seine detaillierte Darstellung der Rivalität zwischen Ford und Ferrari. Bei einem Budget von 97,6 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit 225,5 Millionen US-Dollar ein. In Deutschland erreichte der Film 405.633 Kinobesucher. Zu den zahlreichen Auszeichnungen zählen auch mehrere Nominierungen bei den Golden Globe Awards, den BAFTA Awards und den Critics’ Choice Movie Awards, unter anderem für die herausragenden Leistungen von Christian Bale und die exzellente Kameraarbeit von Phedon Papamichael.

Handlung und Story vom Film „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“

Henry Ford II will die Marke Ford bei der Nachkriegsgeneration beliebter machen. Er beschließt, verstärkt in den Rennsport zu investieren und versucht, Ferrari zu übernehmen. Ferrari dominiert das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Enzo Ferrari lehnt Fords Angebot rüde ab. Daraufhin beschließt der erzürnte Ford, selbst Ferrari in Le Mans zu schlagen. Er beauftragt Carroll Shelby, ein entsprechendes Fahrzeug zu entwickeln. Shelby, der 1959 als einer der wenigen amerikanischen Fahrer das Rennen gewinnen konnte, nimmt die Herausforderung an.

Shelby übergibt die Abstimmung des kurzfristig in England produzierten Prototyps des Ford GT40 an den britischen Rennfahrer Ken Miles. Miles hat sich jedoch gegenüber dem Ford-Vizepräsidenten Leo Beebe abfällig über den neuen Ford Mustang geäußert. Dies nimmt Beebe ihm übel. Miles wird nicht als Fahrer für das Rennen 1965 nominiert und muss aus der Ferne zusehen. Die eingesetzten Fahrzeuge werden über ihre Grenzen gefahren, scheiden aus und Ferrari siegt erneut.

Shelby und Miles entwickeln den GT40 weiter

In der Folge entwickeln Shelby und Miles den GT40 weiter. Shelby bietet Ford eine Wette an, um Miles doch noch als Fahrer einzusetzen. Sollte Miles das 24-Stunden-Rennen von Daytona gewinnen, dürfe er auch in Le Mans fahren. Wenn nicht, würde Ford sämtliche Anteile und Rechte an Shelby American erhalten. Trotz eines zweiten Ford-Teams in Daytona schafft Miles den Sieg und darf somit auch in Le Mans antreten. Ford akzeptiert die Bedingungen. Bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans hat Miles Startprobleme und harte Zweikämpfe mit Ferrari. Er setzt sich an die Spitze und fährt einem ungefährdeten Sieg entgegen. Doch Beebe überzeugt Henry Ford II von einer anderen Vorgehensweise.

Miles soll die anderen zwei GT40 aufholen lassen, damit die drei Ford-Wagen gleichzeitig die Ziellinie überqueren können. Shelby und Miles stimmen zu, in der Annahme, dass alle drei gewinnen. Nach der triumphalen Einfahrt wird überraschend Bruce McLaren zum Sieger erklärt. Miles erkennt, dass er erneut von Ford betrogen wurde. Er widmet sich weiterhin der Entwicklung des GT40, kommt aber bald darauf bei einer Testfahrt ums Leben. Im Epilog wird berichtet, dass Ford das 24-Stunden-Rennen von Le Mans auch in den Jahren 1967, 1968 und 1969 gewinnen konnte. Miles wird 2001 posthum in die Motorsports Hall of Fame of America aufgenommen.

Fazit und Kritiken zum Film „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“

Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ überzeugt als packendes Rennsport-Drama, das auf einer wahren Geschichte basiert. Der Film zeigt die leidenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Carroll Shelby, gespielt von Matt Damon, und dem britischen Rennfahrer Ken Miles, dargestellt von Christian Bale. James Mangold inszeniert die Handlung mit einer beeindruckenden Balance aus persönlichen Momenten und aufregenden Rennszenen. Besonders die dynamische Chemie zwischen Damon und Bale hebt die Spannung und Tiefe des Films hervor. Die sorgfältig inszenierten Rennszenen und die präzise Kameraführung lassen den Zuschauer die Geschwindigkeit und das Adrenalin hautnah erleben​.

Ein weiterer Pluspunkt ist die schauspielerische Leistung von Christian Bale, der Ken Miles als charismatischen und kompromisslosen Rennfahrer verkörpert. Caitriona Balfe überzeugt als seine unterstützende Ehefrau Mollie. Der Film nimmt sich Zeit, um die Figurenentwicklung und die emotionalen Konflikte der Protagonisten darzustellen. Dennoch bleibt die Geschichte spannend und fesselnd bis zum Ende. Kritiker loben die authentische Darstellung der 1960er Jahre und die hervorragende Regiearbeit von James Mangold. Obwohl der Film einige Klischees des Genres bedient, bietet er insgesamt eine inspirierende und mitreißende Erzählung über Freundschaft, Leidenschaft und den unermüdlichen Kampf gegen Widrigkeiten​.

Letzte Aktualisierung am 22.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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