Louise Hires a Contract Killer

Der Film „Louise Hires a Contract Killer“ ist eine Komödien-Satire aus dem Jahr 2008 und erzählt von einem Direktor, der eines nachts seine Fabrik stilllegt. Aus diesem Grund planen die entlassene Louise und deren Kolleginnen einen Profi einzustellen, der deren ehemaligen Chef endlich töten soll.

Louise Hires a Contract Killer
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  • Yolande Moreau, Bouli Lanners, Benoit Poelvoorde (Schauspieler)
  • Gustave de Kervern (Regisseur) - Gustave de Kervern (Autor)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Louise Hires a Contract Killer“ wurde unter der Regie von Benoit Delepine und Gustave Kervern gedreht, die auch das dazugehörige Drehbuch dazu verfasst haben. Produziert wurde der Film in Frankreich von Mathieu Kassovitz. Die Originalsprache ist Französisch. Für die musikalische Untermalung sorgte Gaetan Roussel, während sich um die Kamera und den Schnitt Hugues Poulain und Stephanie Elmadjian gekümmert haben. Insgesamt ging der Film 94 Minuten lang und die Altersfreigabe ist ab 16 Jahren.

Die Besetzung bestand aus einer Vielzahl verschiedener Darsteller, wovon Yolande Moreau als Louise Ferrand und Bouli Lanners als Michel Pinchon die Hauptrollen gespielt haben. Weitere wichtige Rollen wurden übernommen von Benoit Poelvoorde (Guy), Joseph Dahan (Bestatter), Albert Dupontel (Miro), Philippe Katerine (Sänger), Francis Kuntz (Frambard), Miss Ming (Jennifer), Catherine Hosmalin (Madame Pinchon), Jacqueline Knuysen (Jackie), Sylvie van Hiel (Sylvie), Mathieu Kassovitz (Landwirt) und Agnes Aube (Witwe).

Handlung und Story vom Film „Louise Hires a Contract Killer“

Die Textilfabrik, die sich in der Picardie befindet, wird von dem Inhaber stillgelegt, sodass alle Arbeiterinnen entlassen werden müssen. Der Chef ist jeden Tag mit einem Lächeln zur Arbeit gekommen, obwohl er schon lange geplant hat, die Firma dicht zu machen, denn die Maschinen hat er bereits nach China verkauft. Als diese nämlich am nächsten Tag zur Arbeit kommen, werden alle Maschinen abgebaut und der Chef hat sich vom Acker gemacht, ohne sie seriös ausgezahlt zu haben. Nun stehen sie da in ihrer Misere und Not und wissen nicht, wohin mit ihrer Wut. Sie sind menschlich verloren und haben keine Arbeit mehr, mit der sie sich über Wasser halten können.

 

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Es wurde ihnen eine lächerliche Abfindung von 20.000 Euro für alle hinterlassen, mit der die Arbeiterinnen nicht wirklich viel anfangen können. Scheinbar scheint das die Dankbarkeit einer Reinigungsfirma zu sein. Louise schlägt vor, mit dem gesammelten Geld einen Auftragskiller zu engagieren, damit dieser den feigen Chef tötet. Sie hat nämlich vor kurzem ihre Wohnung verloren und ist somit völlig mit den Nerven am Ende. Louise ist strenggenommen keine Frau, sondern ein Mann und heißt mit echtem Namen Jean-Pierre. Sie verspricht hoch und heilig, dass sie einen Profi kontaktieren wird und entscheidet sich hierfür für den Wachmann eines Wohnwagencamping-Platzes namens Michel, der lediglich nur in Waffen vernarrt ist.

Alle Kolleginnen sind damit einverstanden, weil sie den hinterhältigen Chef totwissen wollen. So entsteht nach und nach ein Roadmovie, der todbringend ist. Michel reist quer durch Europa, um sich an dem kapitalistischen Chef auf eine sehr skurrile Art zu rächen. Dieser ist aber kein Mann, sondern eine Frau und heißt in Wirklichkeit Cathy. Am Ende ist das Problem, dass Michel überhaupt keinen Mut hat und nicht abdrücken will. Das bleibt allerdings nicht das einzige Problem, mit dem Louise und Michel zu kämpfen haben. In der Fabrik haben generell nur unglücklich aussehende Frauen gearbeitet, die alle im fortgeschrittenen Alter sind. Louise sticht aus der Gruppe hervor, weil sie eine besonders traurige Gestalt ist.

 

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Sie ist nämlich ein Trampeltier und war auch schon einmal im Knast. Sie hat keine Manieren und würde auch niemals mit einem gesenkten Kopf durch die Gegend laufen. Trotz dieser Tatsache hat sie nicht viel zu sagen und ist eher eine Außenseiterin. Da überrascht es nicht, dass sie schon in der Gastronomie und für einen Nacktkalender tätig war. Louise hat von der Gruppe am meisten Kreativität. Nur zu schade, dass Michel ein Weichei ist, der den Chef nicht erledigen kann. Er liebt Waffen, kann aber mit diesen nicht umgehen, weil er nie eine benutzt hat. Er sieht also hart aus, hat aber überhaupt nichts drauf. Da ist es gut, dass Louise eine sterbenskranke Cousine hat, die sich für den jeweiligen Mordanschlag gerne opfert. Louise will ihren Chef also um jeden Preis politisch unkorrekt töten lassen.

Fazit und Kritiken zum Film „Louise Hires a Contract Killer“

Es handelt sich hier um eine bitterböse Komödie aus Frankreich, sodass der Humor knochentrocken und spröde ist. Die Hauptdarstellerin Yolande Moreau hat hier sehr gute Arbeit geleistet. Wer geschmacklose Scherze mag, wird diesen Film lieben. Hier werden Stummfilmhumor mit Underdog-Groteske verbunden. Man hat hier jede Menge zum Lachen. Ab und zu kommt es aber auch zu Grenzverletzungen, jedoch nur zum Selbstzweck. Das Gesellschaftsdrama ähnelt auch einer Anarcho-Komödie. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht. Nur die Darsteller sorgen hier für Fatalismus und amüsante Momente. Die Worte anarchisch, kompromisslos und radikal beschreiben „Louise Hires a Contract Killer“ am besten.

2009 erhielt der Film den Spezialpreis der Jury beim Sundance Film Festival. Der Film kam bei den Kritikern gut an. Rotten Tomatoes berichtet, dass 81% eine positive Bewertung gegeben haben.

Letzte Aktualisierung am 30.09.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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