Memento

Memento“ ist ein Kriminalfilm aus dem Jahre 2000, denn erste Veröffentlichungen waren in Großbritannien. Er im Jahre 2001 erschien „Memento“ in den USA und in Deutschland. Er basierend auf die Kurzgeschichte „Memento mori“ seines Bruders Jonathan. Zudem erreichte der Film einige Auszeichnungen. Dazu gehören, der 1. Preis auf dem Sundance Film Festival 2001 und die vier Independent Spirit Awards im Jahre 2002. Zusätzlich erreichte „Memento“ im Jahre 2002 einige Nominierungen. 2016 belegte der Film bei einer Umfrage von BBC den 25. Platz der 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts.

Memento
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano (Schauspieler)
  • Christopher Nolan (Regisseur) - Christopher Nolan (Autor) - Jonathan Nolan (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

Während eines Einbruchs wird Leonard niedergeschlagen. Doch die Einbrecher vergewaltigt seine Frau und ermordet sie. Durch den Schlag verliert Leonard sein Kurzzeitgedächtnis. Neue Informationen kann er nur für wenige Minuten speichern. Seitdem schreibt er alles auf und nutzt eine Polaroid-Kamera. Leonard versucht, den Mörder zu finden, während der Film in Rückblenden den tragischen Unfall zeigt. In seinem Kopf bleibt übrig: Wer er ist, und er möchte den Täter finden.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Regisseur Christopher Nolan von „Memento“ schrieb auch selbst das Drehbuch zum 109-minütigen Film mit einer Altersfreigabe ab dem 16. Lebensjahr. Ein markantes Merkmal sind die beiden Handlungsstränge. Die Hauptperson Leonard, von Guy Pearce gespielt, fehlen jegliche Erinnerungen. Zur besseren Veranschaulichung laufen die farbigen Szenen chronologisch rückwärts ab. Kameramann Wally Pfister nutz die schwarz-weißen Szenen, um die Geschehnisse vor dem Ereignis darzustellen. In der Produktion arbeiteten Suzanne Todd und Jennifer Todd zusammen. Nach dem Schnitt von Dody Dorn kommt die Musik von David Julyan hinzu.

Besetzung: Natalie erhält ein Gesicht durch Carrie-Anne Moss und John Edward durch Joe Pantoliano. Deren deutsche Synchronstimmen lauten Anke Reitzenstein und Ulrich Frank. Film- & Fernseh-Synchron GmbH in Berlin übernahm, unter der Dialogregie von Beate Klöckner, die deutsche Synchronisation. Stephen Tobolowsky zeigt sich als Sammy Jankis und Jorja Fox als Catherine Shelby. Weitere Nebenrollen sind besetzt durch Mark Boone Junior, Larry Holden, Callum Keith Rennie, Harriet Sansom Harris und Thomas Lennon.

Handlung und Story vom Film „Memento“

Anfang: Leonard Teddy erschießt jemanden und macht ein Foto von der Leiche. Danach schüttelt Leonard das entwickelte Polaroid in der Hand, womit es sich langsam zum leeren Fotopapier auflöst. Chronologischer Beginn der Geschichte: Leonard wacht in einem Motel auf und führt ein Telefongespräch mit einem Unbekannten. Unterdessen erzählt Leonard dem Anrufer die Geschichte von Sammy Jankis. Er leidet an einer anterograden Amnesie, weshalb er sich nichts Neues merken kann. Zeitgleich war Leonard Ermittler für Versicherungsbetrug. Seine Aufgabe bestand darin, herauszufinden, ob eine physische Verletzung die Ursache von Sammys Zustand ist und somit von der Versicherung abgedeckt wird.

Mehrere Tests belegen für die Versicherung, dass Sammys Zustand rein psychischer Natur ist, und so zieht die Versicherung jegliche Leistungen zurück. Sammys Frau leidet an Diabetes und ist überzeugt, dass Sammy durch einen starken Anlass aus dem Zustand herausgeholt werden könnte. So verabreicht er ihr mehrere Insulinspritzen, woraufhin sie stirbt. Unwissentlich erhielt sie eine tödliche Überdosis und Sammy gelangt in eine psychiatrische Klinik. Zudem erzählt Leonard dem Anrufer, wie seine eigene Frau starb. Bei einem Einbruch in seinem Haus vergewaltigten die Einbrecher seine Frau und ermorden sie. Daraufhin erschoss Leonard einen der Eindringlinge, wurde aber von zweitem Mann niedergeschlagen. Seine Kopfverletzung führt zur anterograden Amnesie.

Die wahre Identität von „John G“

Seine letzte Erinnerung ist, seine sterbende Frau im Badezimmer. Entschlossen möchte Leonard, den zweiten Einbrecher finden und den Tod rächen. Sein fehlendes Kurzzeitgedächtnis gleicht er mit Polaroids, Notizen und Tätowierungen aus. Ein wichtiger Hinweis, zur Identität des Täters, ist eine Tätowierung mit „John G“. Der Anrufer erzählt, dass sich der Mörder in einem verlassenen Gebäude aufhält. So fährt Leonard zu dem Gebäude und tötet Jimmy Grants. Schwarz-weiß-Szenen: Später findet Leonard heraus, dass er benutzt wurde, denn Jimmy Grants war nur ein lokaler Drogendealer. Im Anschluss teilt Teddy Leonard mit, dass seine Frau angeblich den Angriff überlebte und später an einer Überdosis Insulin starb. Leonard beharrt, dass Teddy lügt. Er ist sich aber unsicher. Nachdem Leonard bemerkt, dass Teddy ihn als Mordmaschine missbraucht, will er Teddy töten.

Er notiert sich sein Nummernschild und schreibt eine Notiz für die nächste Tätowierung. Leonard nimmt Jimmys Auto und Kleidung und lässt Teddy zurück. Nun fährt er zum Tattoo-Shop. Doch Leonard entdeckt in seiner Tasche eine Notiz von Jimmys Freundin. Leider hat er vergessen, dass es sich um Jimmy Kleidung handelt und denkt, die Notiz ist für ihn. So fährt er zu Natalie und erzählt ihr von seinem Zustand. Sie bietet ihm ihre Hilfe an. Doch später betrügt sie ihn und veranlasst ihn, einen Mann mit Namen Dodd zu bedrohen. Leonard zwingt letztlich Dodd, die Stadt zu verlassen. Kurz darauf lässt Natalie, das Nummernschild seiner Tätowierung überprüfen. Leonard vergleicht die Führerscheinkopie mit dem Foto von Teddy, wahrer Name John Edward Gammell – „John G“. Demnach muss Teddy der Vergewaltiger und Mörder seiner Frau sein. Er bringt ihn um und macht ein Foto von ihm.

Fazit und Kritiken zum Film „Memento“

Eine außergewöhnliche Mundpropaganda hielt „Memento“ 23 Wochen in den Top 30. Was macht den Erfolg aus? Der Film ist schlicht originell und intelligent. Der Drehbuchautor kümmert sich nicht um Konventionen des kommerziellen Kinos, denn er dreht die Zeitlinie einfach um. Somit beginnt „Memento“ mit dem Schluss und arbeitet sich nach vorn.

Parallel verläuft eine zweite Handlungsebene, ganz gradlinig, um schlussendlich bei der Auflösung auf die Hauptebene zu stoßen. Die Zuschauer landen stückweise in der verzwickten Geschichte der Hauptperson. Nichts ist, wie es scheint. Am Ende besteht das dringende Bedürfnis, den Film noch einmal zu sehen, um die Details aus einem anderen Blickwinkel zu erkennen. „Memento“ ist ein cleverer Film und ein Meisterwerk ohne Spezialeffekte.

Letzte Aktualisierung am 17.06.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API