Onward – Keine halben Sachen

Pixars Animationsfilm „Onward – Keine halben Sachen“ zeigt eine Welt, in der Magie einst allgegenwärtig war, nun aber weitgehend vergessen ist. Die Elfenbrüder Ian und Barley Lightfoot leben in einer modernen Gesellschaft, die von Technologie dominiert wird. An Ians sechzehntem Geburtstag entdecken sie einen magischen Stab und einen Phönixstein, der die Macht hat, ihren verstorbenen Vater für einen Tag wiederzubeleben. Der Zauber wird jedoch unterbrochen, und nur die untere Hälfte ihres Vaters erscheint. Die Brüder beschließen, einen neuen Phönixstein zu finden, um den Zauber zu vollenden.

Onward: Keine halben Sachen
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Tom Holland, Chris Pratt, Julia Louis-Dreyfus (Schauspieler)
  • Dan Scanlon (Regisseur) - Dan Scanlon (Autor) - Kori Rae (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren

Ihre Reise bringt sie zu verschiedenen Orten, wie der Taverne des Manticore, wo sie wichtige Hinweise erhalten. Mit jeder Station lernen sie mehr über ihre magischen Fähigkeiten und die Welt um sie herum. Die Verbindung zwischen den Brüdern wird durch die Herausforderungen, denen sie begegnen, immer stärker. Die Darstellung der magischen und technologisierten Welt schafft eine einzigartige Atmosphäre, die sowohl humorvoll als auch berührend ist. Können Ian und Barley den fehlenden Phönixstein finden und den Zauber rechtzeitig vollenden, um ihren Vater wiederzusehen?

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Onward – Keine halben Sachen“ ist ein Animationsfilm aus dem Jahr 2020 unter der Regie von Dan Scanlon. Das Drehbuch schrieben Dan Scanlon, Jason Headley und Keith Bunin, während Kori Rae als Produzentin tätig war. Die Musik stammt von Jeff Danna und Mychael Danna. Mit einer Laufzeit von 105 Minuten und einer Altersfreigabe ab 6 Jahren gehört dieser Film zu den familienfreundlichen Animationen. Zu den Hauptsprechern gehören Tom Holland als Ian Lightfoot (deutsch: Christian Zeiger), Chris Pratt als Barley Lightfoot (deutsch: Leonhard Mahlich) und Julia Louis-Dreyfus als Laurel Lightfoot (deutsch: Annette Frier).

Der Film erhielt zahlreiche Nominierungen, darunter bei den Annie Awards 2021 für den besten Film, das beste Drehbuch und die beste Filmmusik. Auch bei den Golden Globe Awards 2021 und den Oscarverleihungen 2021 wurde „Onward – Keine halben Sachen“ als bester Animationsfilm nominiert. In einigen arabischen Ländern wurde der Film aufgrund einer Szene mit einem lesbischen Charakter verboten. In Russland und anderen Ländern wurde die Szene entschärft, um den dortigen gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen. Trotz eines Budgets von 175–200 Millionen US-Dollar erzielte der Film an den Kinokassen 142 Millionen US-Dollar und wurde als Familienfilm des Jahres ausgezeichnet.

Handlung und Story vom Film „Onward – Keine halben Sachen“

Vor Jahrtausenden war Magie in einer Welt, die von mythischen Kreaturen bewohnt wurde, alltäglich, obwohl sie schwer zu meistern war. Mit dem technologischen Fortschritt im Laufe der Jahrhunderte geriet die Magie in Vergessenheit. In der heutigen Zeit lebt der Teenager-Elf Ian Lightfoot, der an mangelndem Selbstvertrauen leidet. Sein älterer Bruder Barley ist ein begeisterter Rollenspieler. An Ians sechzehntem Geburtstag schenkt ihre Mutter Laurel den Brüdern ein Geschenk ihres verstorbenen Vaters: einen magischen Stab, einen Phönixstein und einen Brief mit einem „Besuchszauber“, der den Vater für einen Tag wiederbeleben kann.

Ian wirkt den Zauber erfolgreich, wird jedoch von Barley unterbrochen, was dazu führt, dass nur die untere Hälfte von Wildens Körper restauriert wird. Der Phönixstein zerfällt, und die Brüder machen sich auf die Suche nach einem neuen Juwel, um den Zauber zu vollenden. Sie nehmen Barleys geliebten Van „Krimhild“ und beginnen ihre Reise. Ihre Mutter Laurel entdeckt das verwüstete Zimmer und macht sich auf den Weg, um die Brüder zu finden. Die Suche führt Ian und Barley zur „Taverne des Manticore“, die sich als Familienrestaurant herausstellt, wo sie auf Corey treffen.

Auf der Suche nach dem Phönixstein

Corey erkennt, wie unerfüllt ihr Leben geworden ist, und setzt versehentlich das Restaurant in Brand, wodurch die Karte verloren geht. Die einzige Spur der Brüder ist nun eine Platzkarte des Kindermenüs, die den „Rabensblick“, einen nahe gelegenen Berg, markiert. Laurel trifft ein und freundet sich mit Corey an, die sie warnt, dass der Edelstein von einem Fluch bewacht wird. Gemeinsam stehlen sie ein verzaubertes Schwert aus einem Pfandhaus und machen sich auf den Weg, Ian und Barley zu finden. Unterwegs meistern die Brüder neue Zaubersprüche und entkommen nur knapp einer Pixie-Motorradbande und der Polizei.

Der „Rabensblick“ führt die Brüder in eine Höhle voller Fallen. Barley gesteht Ian, dass er zu viel Angst hatte, sich von Wilden zu verabschieden, als dieser starb. Nach einer Reihe von Herausforderungen gelangen die Brüder durch einen Kanaldeckel wieder nach draußen, nur um vor Ians Schule zu stehen. Frustriert über die scheinbar nutzlose Reise streitet Ian mit Barley und geht mit Wildens Unterkörper weg. Als er jedoch seine Liste der Dinge liest, die er mit Wilden tun wollte, erkennt er, dass Barley immer eine Vaterfigur für ihn war. Er kehrt zurück, um sich mit Barley zu versöhnen.

Fazit und Kritiken zum Film „Onward – Keine halben Sachen“

Pixar zeigt mit „Onward – Keine halben Sachen“ erneut seine Meisterschaft in der Animation. Regisseur Dan Scanlon stellt eine faszinierende Frage: Wie würde eine magische Welt aussehen, die sich über die Zeit unserer Realität angeglichen hat? Das Ergebnis ist eine berührende und amüsante Abenteuer-Komödie, die sich im Mittelfeld der Pixar-Produktionen einordnet. Besonders clever und lustig wird es, wenn die zentrale Frage im Vordergrund steht, etwa wenn Feen zu Harley-fahrenden Rockerbräuten werden, weil sie das Fliegen verlernt haben. Der trockene Humor, wie die Slapstick-Einlagen mit dem halben Vater, sorgt für viele Lacher.

Die Animationen sind wie gewohnt brillant, mit einer beeindruckenden Detailtiefe und technischer Brillanz. Die Kombination von magischer und technologisierter Welt, wie Elfen, die sich an Autobahnraststätten mit Chips eindecken, wird durch die geschickte Farbgebung unterstrichen. Ein Highlight im Film ist der aus Schutt einer Highschool entstandene Drache, der wirklich kreativ umgesetzt ist. Trotz aller Gags und visuellen Spielereien bleibt „Onward – Keine halben Sachen“ im Kern eine Coming-of-Age-Story. Die Brüder, die ihren Vater vermissen, entdecken letztlich, was sie aneinander haben. Das mag nicht originell sein, aber die Geschichte wird so geschickt erzählt, dass sie dennoch emotional berührt und bewegt.

Letzte Aktualisierung am 22.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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