Terminator: Genisys

Terminator: Genisys“ beginnt im Jahr 2029, als John Connor die letzte Offensive gegen Skynet startet. Das künstliche Intelligenzsystem schickt einen T-800 Terminator zurück ins Jahr 1984, um Johns Mutter Sarah zu töten. Johns rechte Hand, Kyle Reese, reist in die Vergangenheit, um Sarah zu beschützen. Während seiner Reise sieht er, wie John von einem anderen Widerstandskämpfer angegriffen wird, was ein zeitliches Paradoxon schafft. Dadurch erlebt Kyle Kindheitserinnerungen aus einer parallelen Version von sich selbst. In Los Angeles 1984 deaktivieren Sarah und der umprogrammierte T-800 „Pops“ den Terminator, bevor er Schaden anrichten kann.

Terminator Genisys
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Arnold Schwarzenegger, Jason Clarke, Emilia Clarke (Schauspieler)
  • Alan Taylor (Regisseur) - Laeta Kalogridis (Autor) - David Ellison (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Sarah und Pops haben eine provisorische Zeitmaschine gebaut und planen, nach 1997 zu reisen, um Skynet zu stoppen. Doch Kyle überzeugt Sarah, dass sie stattdessen nach 2017 reisen müssen, um Skynet zu verhindern. In San Francisco 2017 werden Kyle und Sarah von der Polizei verhaftet, doch John Connor rettet sie unerwartet. Bald stellt sich heraus, dass John selbst ein Terminator geworden ist, was die Situation noch komplizierter macht. Wie werden Sarah, Kyle und Pops mit dieser neuen Bedrohung umgehen?

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Terminator: Genisys„, ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2015, wurde von Alan Taylor inszeniert. Das Drehbuch verfassten Laeta Kalogridis und Patrick Lussier. Die Produktion übernahmen David Ellison und Dana Goldberg. Lorne Balfe komponierte die Musik, während Kramer Morgenthau die Kamera führte und Roger Barton den Schnitt verantwortete. In den Hauptrollen agieren Arnold Schwarzenegger als T-800/Paps, Jason Clarke als John Connor/T-3000, Emilia Clarke als Sarah Connor und Jai Courtney als Kyle Reese. Weitere wichtige Rollen übernehmen Lee Byung-hun als T-1000, J.K. Simmons als Detective O’Brien, Courtney B. Vance als Miles Dyson, Michael Gladis als Lieutenant Matias und Sandrine Holt als Detective Cheung.

Der Film, der 126 Minuten dauert und eine FSK 12-Freigabe hat, feierte seine Weltpremiere am 21. Juni 2015 in Berlin. Die europäische Premiere fand im Berliner Sony Center statt. In den USA startete der Film am 1. Juli 2015 und spielte am ersten Tag 8,9 Millionen US-Dollar ein. Terminator: Genisys erhielt mehrere Nominierungen, darunter bei den Teen Choice Awards und den Jupiter Awards 2016. Bei den Saturn Awards wurde er als Bester Science-Fiction-Film nominiert. Trotz gemischter Einspielergebnisse wurden Fortsetzungen geplant, wobei Arnold Schwarzenegger eine Fortsetzung im März 2016 bestätigte.

Handlung und Story vom Film „Terminator: Genisys“

Im Jahr 2029 startet John Connor, Anführer des menschlichen Widerstands, eine letzte Offensive gegen Skynet, ein künstliches Intelligenzsystem, das die Menschheit auslöschen will. Kurz vor dem Sieg aktiviert Skynet eine Zeitmaschine und schickt einen T-800/Model 101 Terminator zurück ins Jahr 1984, um Johns Mutter Sarah zu töten. Johns rechte Hand, Kyle Reese, meldet sich freiwillig, um in die Vergangenheit zu reisen und Sarah zu schützen. Während Kyle durch das Magnetfeld der Maschine schwebt, sieht er, wie John von einem anderen Widerstandskämpfer angegriffen wird, was ein zeitliches Paradoxon schafft und Kyles Kindheitserinnerungen aus einer parallelen Version von sich selbst beeinflusst.

In Los Angeles 1984 wird Skynets T-800 von Sarah und „Pops“, einem umprogrammierten T-800, deaktiviert. Pops wurde 1973 geschickt, um die neunjährige Sarah zu beschützen, nachdem ihre Eltern von einem T-1000 getötet wurden. Als Kyle 1984 ankommt, wird er von einem T-1000 abgefangen, den Sarah und Pops mit Säure zerstören. Sarah und Pops haben eine provisorische Zeitmaschine gebaut und planen, nach 1997 zu reisen, um Skynet zu stoppen. Kyle überzeugt Sarah jedoch, dass sie stattdessen nach 2017 reisen müssen, um Skynet zu verhindern. Pops bleibt aufgrund von Schäden in 1984 und bereitet sich auf ihre Ankunft in der Zukunft vor.

Kampf gegen die Zeit

2017 materialisieren sich Kyle und Sarah auf einer belebten Autobahn in San Francisco und werden von der Polizei verhaftet. Im Krankenhaus erfahren sie, dass Skynet nun „Genisys“ heißt, ein globales Betriebssystem, das bald enthüllt werden soll. John taucht plötzlich auf und rettet Sarah und Kyle. Pops erscheint und schießt unerwartet auf John, der sich als fortschrittlicher Terminator entpuppt. Skynet hatte John beim Zeitreisen angegriffen und ihn mit Nanomaschinen zu einem Cyborg gemacht. John sollte Skynets Entstehung sicherstellen und reiste zurück, um Cyberdyne Systems bei der Entwicklung von Genisys zu unterstützen. Pops kämpft gegen John und hält ihn lange genug auf, damit sie entkommen können.

Einen Tag vor dem weltweiten Angriff von Skynet ziehen sich Sarah, Kyle und Pops in ein sicheres Haus zurück, um die letzten Vorbereitungen zur Zerstörung des Genisys-Hauptrechners zu treffen. Sie machen sich auf den Weg zum Cyberdyne-Hauptquartier, dicht gefolgt von John. Während einer Verfolgungsjagd aus der Luft stürzt Pops sich in Johns Hubschrauber und bringt ihn zum Absturz. John überlebt und aktiviert im Cyberdyne-Komplex den Countdown auf 15 Minuten. Kyle, Sarah und Pops platzieren Bomben im Gebäude und wehren John ab. In einem finalen Kampf fängt Pops John im Magnetfeld einer Prototyp-Zeitmaschine ein. Beide werden zerstört, aber Pops‘ Überreste landen in einem nahegelegenen Versuchstank mit mimetischem Polyalloy. Kyle und Sarah erreichen einen Bunker, die Explosion zündet die Bomben und verhindert die Aktivierung von Genisys. Pops, nun mit mimetischen Polyalloy-Komponenten aufgerüstet, hilft ihnen, den Trümmern zu entkommen.

Fazit und Kritiken zum Film „Terminator: Genisys“

Terminator: Genisys“ bietet eine frische Perspektive auf die bekannte Terminator-Reihe und bringt gleichzeitig alte und neue Elemente zusammen. Arnold Schwarzenegger liefert als T-800 eine solide Performance ab, die sowohl nostalgisch als auch zeitgemäß wirkt. Emilia Clarke und Jai Courtney überzeugen als Sarah Connor und Kyle Reese und bringen eine neue Dynamik in die Geschichte. Dennoch wirken einige Dialoge klischeehaft und der Humor teilweise erzwungen. Die Handlung, die verschiedene Zeitlinien verwebt, kann verwirrend sein, schafft jedoch interessante Wendungen. Regisseur Alan Taylor setzt auf spektakuläre Actionsequenzen, die den Film visuell ansprechend machen.

Trotz der beeindruckenden Effekte bleibt die emotionale Tiefe stellenweise auf der Strecke. Die Charakterentwicklung kommt teilweise zu kurz, was den Bezug zu den Figuren erschwert. Besonders bemerkenswert sind die Szenen, in denen Pops, der von Schwarzenegger gespielte Terminator, versucht, menschliche Verhaltensweisen zu verstehen. Diese Momente bringen eine humorvolle Note ein, die dem Film gut tut. Insgesamt ist „Terminator: Genisys“ eine unterhaltsame Fortsetzung, die Fans der Reihe zufriedenstellen dürfte, jedoch nicht ganz an die Magie der ersten beiden Teile herankommt. Ein solider Beitrag zur Terminator-Saga, der Lust auf mehr macht, aber auch Raum für Verbesserungen lässt.

Letzte Aktualisierung am 22.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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