The Happy Prince

Der Film „The Happy Prince“ ist eine Drama-Geschichte aus dem Jahr 2018 und erzählt von Oscar Wilde, der als Schriftsteller auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht, aber er versteckt ein Geheimnis. Er liebt seine Frau und Kinder über alles, fühlt sich aber zu einem bestimmten Mann hingezogen. Deren Liebe würde jedoch niemals bei diesen Gegebenheiten unter einem guten Stern stehen.

The Happy Prince [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Rupert Everett, Colin Firth, Emily Watson (Schauspieler)
  • Rupert Everett (Regisseur) - Sébastien Delloye (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

The Happy Prince“ wurde unter der Regie von Rupert Everett gedreht, der auch das dazugehörige Drehbuch verfasst hat. Produziert wurde der Film in Belgien, Italien, Deutschland und England von Sebastien Delloye, Jörg Schulze und Philipp Kreuzer. Die Originalsprachen sind somit Englisch, Italienisch und Französisch. Für die musikalische Untermalung sorgte Gabriel Yared, während sich um die Kamera und den Schnitt John Conroy und Nicolas Gaster gekümmert haben.

Die Besetzung bestand aus mehreren Darstellern, wovon Rupert Everett als Oscar Wilde und Colin Firth als Reggie Turner die Hauptrollen übernommen haben.

Weitere wichtige Rollen wurden gespielt von Tom Colley (Maurice Gilbert), Andre Penvern (Mr. Duploirier), John Standing (Dr. Tucker), Tom Wilkinson (Pater Dunne), Joshua McGuire (Ambrose Smithers), Anna Chancellor (Mrs. Arbuthnott), Edwin Thomas (Robbie Ross), Colin Morgan (Alfred Bosie Douglas) und Emily Watson Constance Wilde.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „The Happy Prince“

1897. Oscar Wilde wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er seine Strafe wegen grober Unanständigkeit verbüßt hatte. Getrennt von Frau und Kindern kommt er in Dieppe an, wo ihn die alten Freunde Reggie Turner und Robert Ross erwarten. Wilde nimmt den Decknamen Sebastian Melmoth an und versucht, sein Leben neu aufzubauen: Er schreibt vergeblich an seine Frau Constance Lloyd, um zu versuchen, Frieden mit ihr zu schließen. Er wird von einigen jungen Engländern erkannt, die ihn verspotten und ihn in eine Kirche verfolgen. Er verteidigt sich heftig, wird dann von der Polizei scharf verwarnt.

 

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Oscar trifft sich dann wieder mit seinem alten Geliebten Bosie Douglas und verärgert Robbie, dessen heimliche Liebe zu ihm nie erwidert wurde. Oscar und Bosie fliehen gemeinsam nach Neapel, wo sie einige Zeit in einem Haus in Posillipo leben und ein freizügiges Leben führen. Bald hört Bosies Mutter auf, ihrem Sohn sein Taschengeld zu schicken – sie ist bereit, die Zahlungen wieder aufzunehmen und Oscar eine Auszahlung von 200 Pfund zu zahlen, wenn sich die beiden Liebenden trennen. Trotz Oscars Wut geben sie nach und trennen sich.

Kurz darauf stirbt Constance, die Oscar jeglichen Kontakt mit Bosie verboten hatte, an den Folgen einer Operation, und Oscar wird jeglicher Kontakt zu ihren beiden Kindern verweigert. Jetzt unfähig zu schreiben, flüchtet Oscar nach Paris, wo er von seinem Verstand und der Wohltätigkeit seiner alten Anhänger lebt. Er trifft Reggie und Robbie wieder und kurz darauf findet er Bosie, der kürzlich nach dem Tod seines Vaters eine große Erbschaft erhalten hat; Bosie weigert sich wütend, ihm zu helfen.

Währenddessen zeigt der Schriftsteller seltsame Symptome, die er einer Muschelvergiftung zuschreibt, vermutet jedoch, dass es sich um Syphilis handeln könnte. Er lernt zwei arme Brüder kennen, mit denen er das Elend teilt: Der Ältere wird zu seinem Liebling, während der jüngere das Märchen „Der glückliche Prinz“ hören will, das der Schriftsteller seinen Kindern immer erzählt hat. Oscars Krankheit verschlimmert sich und er wird einer schmerzhaften Operation unterzogen, um einen Abszess in seinem Ohr zu behandeln.

Sein prekärer körperlicher Zustand verursacht postoperative Infektionen. Mit letzter Kraft bittet Oscar um eine extreme katholische Ölung, nur um im Kreise der wenigen Freunde, die ihm noch geblieben sind, zu sterben.

Bei der Beerdigung beschwert sich Robbie bei Bosie, dass er ein Heuchler war, weil er den Tod des Mannes betrauert, der ihn immer geliebt und den er ohne Dankbarkeit verlassen hatte. Bosie antwortet, dass diese Worte von Eifersucht diktiert werden und dass nur er neben Oscar Wilde in Erinnerung bleiben wird, während Robbie vergessen wird.

 

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Die abschließenden Schlagzeilen des Films besagen, dass Bosie 1945 allein und mittellos starb, während Robbie, der 1918 starb, in Oscars eigenem Grab begraben wurde. Oscar wurde 2017 zusammen mit anderen Personen begnadigt, die wegen homosexueller Straftaten verurteilt wurden.

Fazit & Kritiken zum Film „The Happy Prince“

Der Kinofilm kam bei den Zuschauern und Kritikern sehr gut an und wurde deshalb überwiegend positiv bewertet. „The Happy Prince“ ist ein Leidenschaftsprojekt für Autor, Regisseur und Star Rupert Everett und würdigt Oscar Wilde mit einem ergreifenden Blick auf seine tragischen letzten Tage.

Alan Yentob von der BBC produzierte eine Fernsehdokumentation über die Geschichte von Everetts langer Reise bei der Beschaffung von Finanzierung und Unterstützung für den Film. Die Produktion des Dokumentarfilm dauerte etwa fünf Jahre und wurde 2018 nach der Premiere des Films fertiggestellt.

Für die beste Produktion erhielten Jörg Schulze und Philipp Kreuzer den Bavanan Film Award. Für die besten Kostüme erhielten Giovanni Casalnuovo und Maurizio Millenotti den Premio Berenice. Und für das erste beste Feature und besten britischen Schauspieler erhielt Rupert Everett den die Satellite Awards.

Letzte Aktualisierung am 7.02.2023 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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