Asterix und die Wikinger

Asterix und die Wikinger“ bringt eine frische Geschichte in die Welt der mutigen Gallier. Dieses Mal gerät Grautvornix, der stilbewusste Neffe des Häuptlings, ins Zentrum des Geschehens. Seine Ankunft im Dorf sorgt für Aufruhr, da er sich stark von den traditionellen Bewohnern unterscheidet. Asterix und Obelix übernehmen die Aufgabe, ihn in die Geheimnisse ihrer Welt einzuführen. Ihre Versuche, aus ihm einen kampfbereiten Gallier zu machen, führen zu zahlreichen komischen Situationen. Gleichzeitig zeigt Grautvornix eine andere Seite des Mutes, die das Dorf zunächst in Staunen versetzt.

Asterix und die Wikinger
  • FSK 6
  • Fjeldmark, Stefan (Regisseur)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren

Währenddessen setzen die Wikinger Segel in Richtung Gallien, getrieben von der Vorstellung, Angst könne ihnen das Fliegen beibringen. Ihr Plan, einen Meister der Angst zu finden, führt sie direkt zu Grautvornix. Als er von den Wikingern mitgenommen wird, entbrennt eine abenteuerliche Jagd, die Asterix und Obelix auf unerwartetes Terrain bringt. Die Geschichte verdichtet sich, als eine Liebe zwischen Grautvornix und der Wikinger-Tochter Abba entsteht. Diese Verbindung bringt nicht nur Herausforderungen mit sich, sondern auch die Chance für beide Seiten, Vorurteile zu überwinden und neue Wege des Verständnisses zu beschreiten. „Asterix und die Wikinger“ verspricht somit eine Mischung aus Abenteuer, Humor und Herz, die Fans wie neue Zuschauer gleichermaßen begeistern wird.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

In „Asterix und die Wikinger„, einem Zeichentrickfilm von 2006, brillieren mehrere bekannte Stimmen in den Hauptrollen. Christian Tramitz bringt den mutigen Asterix mit seiner Stimme nahe an das Publikum, während Tilo Schmitz den starken Obelix charakterisiert. Thomas Reiner, bekannt für seine tiefe und ruhige Stimme, übernimmt die Rolle des weisen Druiden Miraculix. Wolfgang Völz verleiht dem Dorfchef Majestix Leben, und Kai Taschner sorgt als Troubadix für musikalische Unterhaltung im Dorf. Ein interessanter Aspekt der Besetzung ist die Beteiligung von Smudo, der eine Nebenrolle als Grautvornix spricht und damit seine Vielseitigkeit als Künstler unter Beweis stellt.

Die Regie des Films wurde von Stefan Fjeldmark und Jesper Møller geführt, die mit einem beachtlichen Budget von 22,5 Millionen Dollar arbeiteten. Die Musik wurde von Alexandre Azaria komponiert. Der Film basiert auf dem beliebten Comic „Asterix und die Normannen“ und bietet mit einer Laufzeit von 79 Minuten und einer Altersfreigabe von FSK 6 unterhaltsame Abenteuer für die ganze Familie.

Handlung und Story vom Film „Asterix und die Wikinger“

In „Asterix und die Wikinger“ wird das Publikum erneut in die Welt der unbeugsamen Gallier eingeladen, die gegenüber den römischen Besatzern standhaft bleiben. Diesmal jedoch erhält die Geschichte eine Wendung, als Grautvornix, der neumodische Neffe des gallischen Häuptlings Majestix, im Mittelpunkt steht. Grautvornix, der aus der städtischen Kultur Lutetias kommt, findet sich unvermittelt im rustikalen und kampferprobten Leben des gallischen Dorfes wieder. Asterix und Obelix, die beiden ikonischen Helden des Dorfes, erhalten den Auftrag, aus ihm einen Mann nach gallischer Art zu formen. Dieses Unterfangen gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet, denn Grautvornix zeigt wenig Begeisterung für das harte Training und die einfachen Lebensweisen des Dorfes, was zu komischen wie auch lehrreichen Momenten führt.

Gleichzeitig entfaltet sich eine parallele Handlung im hohen Norden, wo die Wikinger auf der Suche nach einer neuen Stärke sind. Ihr Seher Kryptograf führt sie mit einer eher zufälligen Bemerkung, dass Angst Flügel verleihen könne, auf die Idee, dass sie durch das Erlernen von Angst fliegen und somit unbesiegbar werden könnten. Der Wikingerhäuptling Maulaf nimmt diese Idee ernst und setzt alles daran, einen Meister der Angst zu finden, der ihnen dieses Geheimnis offenbaren kann. Diese Suche führt die Wikinger unweigerlich zum gallischen Dorf, wo sie auf Grautvornix stoßen, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände und Missverständnisse als der ersehnte Champion der Angst ausgewählt und entführt wird.

Zaubertrank und Zwangshochzeit

Die Entführung von Grautvornix löst eine Reihe von Ereignissen aus, die Asterix und Obelix auf eine abenteuerliche Rettungsmission in das Land der Wikinger führt. Währenddessen entwickelt sich zwischen Grautvornix und Abba, der Tochter des Wikingerhäuptlings, eine unerwartete Zuneigung, die den Film mit einer emotionalen Tiefe bereichert. Ihre Liebesgeschichte bringt jedoch nicht nur romantische, sondern auch komplizierte Dynamiken in die Erzählung, da sie mit den Traditionen und Erwartungen beider Kulturen kollidiert. Währenddessen versuchen Asterix und Obelix, ihren Freund zu retten, und entdecken dabei die Missverständnisse, die die Wikinger zu ihrer ungewöhnlichen Mission geführt haben.

Die Rettung von Grautvornix und die Auflösung der Konflikte zwischen Galliern und Wikingern erfolgen durch eine Mischung aus Mut, List und der unvermeidlichen Kraft des berühmten Zaubertranks. Die Geschichte gipfelt in einer dramatischen und humorvollen Schlusssequenz, in der die Charaktere über ihre Vorurteile und Ängste hinauswachsen. Letztendlich kehren alle Beteiligten bereichert durch neue Freundschaften und Erkenntnisse in ihre Heimat zurück.

Fazit und Kritiken zum Film „Asterix und die Wikinger“

Asterix und die Wikinger“ zeigt, wie die Serie nach dem Verlust ihres kreativen Geistes, René Goscinny, an Charme eingebüßt hat. Stefan Fjeldmark bemüht sich, die bekannten Figuren und die traditionelle Auseinandersetzung zwischen Galliern und Wikingern auf die Leinwand zu bringen. Der Film verliert jedoch in der Umsetzung. Die Liebesgeschichte zwischen Grautvornix und Abba wirkt aufgesetzt und hemmt den Erzählfluss. Die schnelle Abfolge der Ereignisse lässt wenig Raum für Entwicklung oder tiefere Einblicke in die Charaktere.

Trotz handwerklicher Qualität und treuer Darstellung der bekannten Welt von Asterix bleibt der Film hinter den Erwartungen zurück. Dennoch, für das jüngere Publikum bietet „Asterix und die Wikinger“ genügend Unterhaltung. Es bleibt ein handgezeichneter Film, der die Erinnerung an Goscinny und Uderzos Erbe wachhält, auch wenn er das Potenzial der Vorlage nicht voll ausschöpft.

Letzte Aktualisierung am 18.04.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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