Guardians of the Galaxy Vol. 3

In „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ kehren die bekannten Helden zurück, um das Universum erneut zu retten. Unter der Regie von James Gunn setzt dieser dritte Teil die Geschichte der beliebten Marvel-Charaktere fort. Diesmal stehen die Guardians vor ihrer bisher größten Herausforderung. Die Ereignisse knüpfen an die Folgen von Thanos‘ verheerendem Akt an, der das gesamte Universum erschüttert hat. Peter Quill, alias Star-Lord, gespielt von Chris Pratt, kämpft mit dem Verlust seiner großen Liebe Gamora, die von Zoe Saldana verkörpert wird. Seine Trauer hält ihn jedoch nicht davon ab, seine Pflichten als Anführer der Guardians zu erfüllen.

Guardians of the Galaxy Vol. 3
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Chris Pratt, Zoe Saldaña, Dave Bautista (Schauspieler)
  • James Gunn (Regisseur) - James Gunn (Autor) - Kevin Feige (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Die Handlung nimmt eine dramatische Wendung, als der mächtige Adam Warlock auftaucht. Gespielt von Will Poulter, wurde er von der Sovereign-Hohepriesterin Ayesha, dargestellt von Elizabeth Debicki, entsandt, um Chaos zu stiften. Die Guardians müssen sich zusammenraufen, um nicht nur ihre eigenen Konflikte zu bewältigen, sondern auch das Universum vor einer neuen Bedrohung zu schützen. Der Film fokussiert sich auf die emotionale Entwicklung der Charaktere und deren Beziehungen zueinander. Diese tiefgründigen Themen werden von humorvollen Momenten begleitet, die für die „Guardians“-Reihe charakteristisch sind.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Guardians of the Galaxy Vol. 3„, ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm, wurde 2023 veröffentlicht. Regie führte James Gunn, der auch das Drehbuch verfasste. Der Film ist die finale Fortsetzung der Guardians-Reihe und folgt auf die Teile von 2014 und 2017. Mit einer Länge von 150 Minuten und einer Altersfreigabe von FSK 12 begeistert der Film sein Publikum. Die Hauptrollen spielen Chris Pratt als Peter Quill, Zoe Saldana als Gamora und Dave Bautista als Drax. Groot und Rocket, vertont von Vin Diesel und Bradley Cooper, sorgen für zusätzlichen Charme. Neben Karen Gillan als Nebula, tragen auch Kevin Feige (Produktion), John Murphy (Musik), Henry Braham (Kamera) und die Editoren Fred Raskin und Greg D’Auria zum Erfolg bei.

2018 begannen die Arbeiten am Film, doch im folgenden Monat entließ Disney Gunn. Grund waren kontroverse Tweets von vor zehn Jahren. Die Guardians-Darsteller, darunter Pratt und Saldana, unterstützten Gunn öffentlich. Die Produktion stand vorerst still. Im März 2019 kehrte Gunn zurück, nachdem er sich dem DC-Universum zugewandt hatte. Dort arbeitete er an „The Suicide Squad“ (2021). Mit Gunns Rückkehr ging die Produktion von „Guardians Vol. 3“ weiter. Das Ergebnis ist ein spannender Abschluss der beliebten Reihe.

Handlung und Story vom Film „Guardians of the Galaxy Vol. 3“

Im dritten Teil der „Guardians of the Galaxy“-Reihe richtet das Team sein Hauptquartier auf Knowhere ein. Peter Quill, besser bekannt als Star-Lord und gespielt von Chris Pratt, ertrinkt seinen Kummer in Alkohol. Seine Geliebte Gamora, dargestellt von Zoe Saldana, erinnert sich nicht an ihre gemeinsame Vergangenheit. Die Guardians geraten in eine gefährliche Situation, als sie von Adam Warlock angegriffen werden, einem mächtigen Krieger der Sovereigns. Nach einer erbitterten Konfrontation, in der Rocket schwer verletzt wird, können die Guardians Adam zurückdrängen. Die Gruppe steht jedoch vor einem Dilemma: Rockets Wunden können aufgrund einer von Orgocorp installierten mechanischen Sperre nicht behandelt werden. Um ihm zu helfen, beschließen sie, das Hauptquartier von Orgocorp aufzusuchen.

Rockets Vergangenheit wird durch seine Traumsequenzen beleuchtet. Als junger Waschbär wurde er vom High Evolutionary, einem Wesen mit der Macht über beschleunigte Evolution, experimentell verändert. Rocket entwickelt Freundschaften mit anderen Versuchstieren, darunter Lylla, Teefs und Floor. Der High Evolutionary ist fasziniert von Rockets Intelligenz, wird jedoch wütend, als Rocket ein Problem löst, das ihm selbst bisher unüberwindbar erschien. Infolgedessen perfektioniert er den Anthropomorphisierungsprozess, beschließt jedoch, Rocket und seine Freunde zu eliminieren. Rocket entkommt und nimmt Rache an seinem Schöpfer, verliert dabei aber tragischerweise seine Freunde.

Ein Kampf ums Überleben

Der High Evolutionary zeigt weiterhin Interesse an Rocket, der einzigen seiner Kreationen, die sich eigenständig weiterentwickelt hat. Um an Rockets Gehirn zu gelangen, beauftragt er Ayesha und Adam Warlock mit der Aufgabe, es zu beschaffen, und droht, ihren Planeten zu zerstören. Die Guardians durchkreuzen die Orgosphäre und stellen fest, dass der benötigte Code fehlt. In einem verzweifelten Versuch, diesen Code zu finden, begeben sie sich auf die vom High Evolutionary beherrschte Gegen-Erde. Sie treffen auf Widerstand, aber mit der Hilfe von Gamoras Vergangenheitsversion gelingt es ihnen, Theel aufzuspüren, einen Wissenschaftler des High Evolutionary.

Im dramatischen Finale erreicht die Geschichte ihren Höhepunkt. Auf Gegen-Erde stellen sich die Guardians zahlreichen Herausforderungen und Gefahren. Sie kämpfen erbittert gegen den High Evolutionary und retten erfolgreich Rockets Leben. Gleichzeitig befreien sie viele seiner Schöpfungen. Tiefgreifende Veränderungen prägen das Ende des Films. Quill verlässt die Gruppe, um seinen Großvater auf der Erde zu besuchen. Rocket tritt als neuer Anführer der Guardians hervor, während die anderen Mitglieder eigene Wege einschlagen. Die Mid- und Post-Credit-Szenen enthüllen spannende Hinweise auf zukünftige Entwicklungen im Marvel-Universum.

Fazit und Kritiken zum Film „Guardians of the Galaxy Vol. 3“

In „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ hält Regisseur James Gunn meisterhaft an seiner Vision fest, was sich in einem emotional und visuell beeindruckenden Finale widerspiegelt. Dieser Film stellt einen Wendepunkt dar, insbesondere für Peter Quill, gespielt von Chris Pratt. Seine innere Zerrissenheit über den Verlust von Gamora, gespielt von Zoe Saldana, bildet einen zentralen Konfliktpunkt. Als Adam Warlock, dargestellt von Will Poulter, im Namen der betrogenen Sovereign-Hohepriesterin Ayesha, gespielt von Elizabeth Debicki, erscheint, wird die Gruppe gezwungen, ihre persönlichen Kämpfe zu überwinden. Dies führt sie auf eine emotionale und gefährliche Mission, die eng mit Rockets Vergangenheit verknüpft ist. Gunn gelingt es, die tragischen und humorvollen Elemente geschickt zu verbinden, was den Film zu einem der dunkelsten und bewegendsten im Marvel Cinematic Universe (MCU) macht.

Die Erzählung fokussiert sich auf Rockets schmerzhaften Werdegang und stellt diesen meisterhaft durch Rückblenden dar. Diese zeigen nicht nur sein Leid, sondern auch seine Entwicklung auf eindrückliche Weise. In diesen Rückblenden wird eine düstere Welt offenbart, in der Rocket zusammen mit anderen bizarren Tierexperimenten gefangen gehalten wird. Durch diesen Fokus auf Rockets Geschichte, gewinnt die Handlung erheblich an Tiefe. Außerdem ermöglicht es den Zuschauern, die zwischen den Guardians gebildeten Bande noch intensiver zu spüren. Indem der Film sich fast ausschließlich auf die Guardians konzentriert und dabei Verweise auf das größere MCU meidet, schafft er es, seine Charaktere und deren Abschiedsvorstellung in vollem Umfang zu entfalten. Die actiongeladene Choreografie und visuelle Highlights, wie zum Beispiel die organische Forschungsstation, bringen trotz der dunkleren Töne und des ernsteren Themas frischen Wind in die Erzählung. Gunns Talent, die familienfreundliche Grenze auszureizen, ohne dabei die jugendliche Zielgruppe zu überfordern, gibt dem Film eine spannende Würze.

Letzte Aktualisierung am 21.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API