Taxi

Taxi„, ein Film, der 1998 das Publikum zum ersten Mal begeisterte, präsentiert eine spannende Mischung aus Action und Komödie. In der pulsierenden Stadt Marseille nimmt die Geschichte ihren Anfang. Hauptfigur ist Daniel Morales, ein ehemaliger Pizzalieferant mit einer Leidenschaft für schnelle Autos. Sein Traum, Taxi zu fahren, wird Wirklichkeit, als er seinen Job wechselt. Dabei steuert er einen maßgeschneiderten Peugeot 406, der mehr als nur ein gewöhnliches Taxi ist. Das Fahrzeug, ausgestattet mit versteckter High-Tech-Ausrüstung, wird zum zentralen Element des Films.

Taxi [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Samy Naceri, Frédéric Diefenthal, Marion Cotillard (Schauspieler)
  • Gérard Pirès (Regisseur) - Luc Besson (Autor) - Luc Besson (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Parallel dazu wird die Geschichte von Émilien Coutant-Kerbalec erzählt. Émilien ist ein junger Polizeiinspektor, dessen berufliche Kompetenz oft in Frage gestellt wird. Sein Leben verändert sich, als er Daniel und dessen außergewöhnliches Taxi kennenlernt. Die beiden ungleichen Charaktere bilden bald ein Team, um eine Serie von Banküberfällen aufzuklären. Diese Überfälle werden von einer skrupellosen Gang durchgeführt, die Marseille in Atem hält. Ihre Identität und ihr nächster Zug bleiben ein Rätsel, das nur durch unkonventionelle Methoden gelöst werden kann. Daniels Fähigkeiten als Fahrer und Émiliens Polizeiinstinkt ergänzen sich dabei auf überraschende Weise.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Taxi„, ein Film aus dem Jahr 1998, ist eine aufregende Actionkomödie. Regie führte Gérard Pirès, basierend auf einem Drehbuch von Luc Besson. Die Hauptrollen spielen Samy Naceri als Daniel Morales und Frédéric Diefenthal als Émilien Coutant-Kerbalec. Zur Besetzung gehören auch Marion Cotillard, Manuela Gourary und Emma Sjöberg. Als Produktionsverantwortliche traten Luc Besson sowie Laurent und Michèle Pétin in Erscheinung. Akhenaton komponierte die Musik, während Jean-Pierre Sauvaire für die Kameraführung verantwortlich war. Den Filmschnitt übernahm Véronique Lange.

Im Bereich der Filmkunst erhielt „Taxi“ Anerkennung und Nominierungen. Bei den César-Preisen 1999 war der Film in sieben Kategorien nominiert. Unter anderem war Gérard Pirès als Regisseur nominiert, und die Musik von Akhenaton erhielt Anerkennung. Auszeichnungen gingen an Véronique Lange für den Schnitt und an die Tongestalter Vincent Tulli und Vincent Arnardi. Marion Cotillard und Samy Naceri wurden als beste Nachwuchsdarsteller nominiert. Der Erfolg von „Taxi“ führte zu vier Fortsetzungen und einer US-Neuverfilmung, „New York Taxi“.

Die Fortsetzungen von „Taxi“ folgten in den Jahren 2000, 2003, 2007 und 2018. „Taxi Taxi“, „Taxi 3“, „Taxi 4“ und „Taxi 5“ erweiterten das Franchise. Gérard Krawczyk führte bei den ersten drei Fortsetzungen Regie. In den meisten Fortsetzungen übernahmen Samy Naceri und Frédéric Diefenthal erneut die Hauptrollen. Jede Fortsetzung trug zum anhaltenden Erfolg der Reihe bei und festigte „Taxi“ als einen bedeutenden Teil der französischen Popkultur.

Handlung und Story vom Film „Taxi“

In „Taxi“, dem Film von 1998 unter der Regie von Gérard Pirès, wird die Geschichte von Daniel Morales erzählt. Daniel, gespielt von Samy Naceri, ist ein begabter Fahrer in Marseille. Er missachtet häufig Verkehrsregeln und die Polizei. In seinem Leben gibt es zwei große Leidenschaften: seine Freundin Lilly, dargestellt von Marion Cotillard, und das Autofahren. Daniels berufliche Laufbahn nimmt eine Wende, als er seinen Job als Lieferant bei „Pizza Joe“ aufgibt. Er wird Taxifahrer und steuert einen eigens umgebauten Peugeot 406. Dieser Wagen, ausgestattet mit versteckten Renntechnologien, spielt eine zentrale Rolle in der Handlung.

Émilien Coutant-Kerbalec, gespielt von Frédéric Diefenthal, ist ein junger und tollpatschiger Polizeiinspektor. Er wohnt bei seiner verwitweten Mutter und ist beruflich nicht besonders erfolgreich. Sein achtes Scheitern bei der Fahrprüfung trägt nicht gerade zu seinem Selbstbewusstsein bei. Am Arbeitsplatz, wo ihn kaum jemand ernst nimmt, schwärmt er für die Polizeisergeantin Petra, eine Rolle von Emma Sjöberg. Seine berufliche Situation ändert sich, als Kommissar Gibert, gespielt von Bernard Farcy, über eine deutsche Räuberbande informiert. Diese ist bekannt für ihre effizienten Raubzüge in ganz Europa und setzt rote Mercedes-Benz 500E als Fluchtwagen ein.

Verfolgungsjagd in Marseille

Als Émilien eines Morgens ein Taxi zu seiner Arbeit nimmt, trifft er auf Daniel. Unwissend über Émiliens Beruf, beeindruckt Daniel ihn mit riskanten Fahrmanövern. Als Émilien sich zu erkennen gibt, nimmt er Daniel fest. Doch er bietet ihm einen Deal an: Hilfe bei der Ergreifung der deutschen Bande im Austausch für seine Führerscheinrückgabe. Daniel, der Petras Aufmerksamkeit gewinnen will, stimmt widerwillig zu. Sie entdecken, dass die Fluchtwagenreifen aus einer Garage stammen, die einem Deutschen, Kruger, gehört. Bei einer Überwachungsaktion der Garage erspähen sie die Räuber, doch ihre Versuche, Kruger zu befragen, scheitern, als dieser auf sie schießt und entkommt.

Die Polizei identifiziert das nächste Ziel der Bande und schießt ein Peilgerät auf eines der Autos. Doch die Gang bemalt ihre Autos in Silber, wodurch das Peilgerät nutzlos wird. Émilien erfährt zudem, dass seine Wohnung wegen eines angelassenen Herdes abgebrannt ist. Er und seine Mutter müssen nun bei Daniel unterkommen. Daniel, der Émilien loswerden will, findet heraus, dass die Gang ihre Autos umlackiert hat. Mit Hilfe eines Freundes orten sie die Räuber auf einer Rennstrecke. Daniel fordert die Gang zu einem Rennen heraus und gewinnt. Dies gibt Émilien den Mut, sich Petra zu nähern. Die beiden Männer freunden sich an und entwickeln einen Plan, um die Bande endlich zu schnappen.

Ein unerwartetes Rennen

Am nächsten Tag bereiten Daniel und Émilien ihre Falle vor. Émilien hat Kontrollschlüssel für zwanzig Ampeln in der Stadt und stellt Daniel eine geschlossene Funklinie zur Verfügung. Daniels ehemalige Kollegen von Pizza Joe erhalten die Schlüssel und Funkgeräte. Nach einem weiteren Raub verfolgt Daniel die Gang. Mit Hilfe der Lieferanten leiten sie die Verfolgungsjagd auf die Autobahn. Dort fährt Daniel auf eine im Bau befindliche Brücke zu. Im letzten Moment bremst er, die Gang springt über die Lücke und landet in der Falle.

Nach der Verhaftung der Gang werden Daniel und Émilien von der Polizei geehrt. Émilien beginnt eine Beziehung mit Petra. Der Film endet damit, dass Daniel an der Französischen Grand Prix in einem Formel 3000 teilnimmt. Zu seiner Verwunderung wird er vom Polizeipräsidium Marseille gesponsert.

Fazit und Kritiken zum Film „Taxi“

Taxi„, ein französischer Film aus dem Jahr 1998, löst bei vielen Zuschauern gemischte Gefühle aus. Der Film, unter der Regie von Gérard Pirès und produziert von Luc Besson, erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Duos: eines rasenden Taxifahrers und eines unbeholfenen Polizisten. Im Gegensatz zu Bessons früherem Meisterwerk „Léon – Der Profi“, mangelt es „Taxi“ an einer fesselnden Erzählweise und charismatischen Charakteren. Stattdessen präsentiert der Film eine dürftige Handlung, die kaum das Papier wert ist, auf dem sie steht. Die Action ist spärlich und schlecht inszeniert, während die Musik eher monoton und störend wirkt. Die Dialoge sind banal und einfallslos, und die Darbietungen der Schauspieler wirken oft übertrieben und unbeholfen.

Die Charaktere in „Taxi“ sind überzeichnet und kaum glaubwürdig. Der Protagonist, ein Taxifahrer ohne Geld, besitzt ein übertrieben modifiziertes Auto, das unglaubwürdig schnelle Geschwindigkeiten erreicht. Der Film stellt ihn als Helden dar, der durch Paris fährt, was kaum überzeugend wirkt. Der Polizist im Film ist derart klischeehaft dargestellt, dass er fast schon lächerlich wirkt. Zusammen mit dem Taxifahrer bildet er ein Team, das eher unfreiwillig komisch als heldenhaft erscheint. Die Antagonisten, die als stereotype Deutsche dargestellt werden, sind ebenso eindimensional und dienen lediglich als Feindbilder.

„Taxi“ enttäuscht auf vielen Ebenen. Die Actionszenen sind uninspiriert und langweilig. Der Humor zündet selten, und die Handlung ist vorhersehbar. In Summe wirkt es, wie eine Ansammlung abgedroschener Klischees, die außerhalb Frankreichs kaum Anklang finden dürften. Anbieter die für ihre Taxi App werben möchten, dürften vielleicht Interesse an Produktwerbung im Film haben, aber das war es auch schon. Auch wenn „Taxi“ in seinem Heimatland Kultstatus erreicht hat und Fortsetzungen nach sich zog, so bestätigt er doch viele Befürchtungen hinsichtlich französischer Actionkomödien. Für das internationale Publikum wirkt der Film eher wie eine verpasste Gelegenheit, die weder unterhält noch in Erinnerung bleibt.

Letzte Aktualisierung am 21.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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