Terminal

Terminal„, ein bemerkenswerter Film von Steven Spielberg aus dem Jahr 2004, nimmt das Publikum mit auf die ungewöhnliche Reise von Viktor Navorski, gespielt von Tom Hanks. Navorski, ein Mann aus dem fiktiven Land Krakozhia, findet sich unerwartet im Transitbereich des JFK-Flughafens in New York gefangen. Der Film, der sich durch eine Mischung aus Komödie, Drama und Romantik auszeichnet, entfaltet eine einzigartige Geschichte innerhalb der begrenzten Welt eines Flughafenterminals. Dabei werden Themen wie Staatenlosigkeit, Anpassungsfähigkeit und Menschlichkeit in den Vordergrund gerückt.

Terminal
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Tom Hanks, Catherine Zeta-Jones, Stanley Tucci (Schauspieler)
  • Steven Spielberg (Regisseur)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Spielberg schafft es, eine intensive Atmosphäre zu kreieren, die sowohl die Herausforderungen als auch die menschlichen Momente im Leben von Navorski einfängt. Hanks liefert eine beeindruckende Leistung als Viktor, der trotz seiner misslichen Lage Optimismus und Freundlichkeit bewahrt. Der Film hebt sich durch seine tiefgründige Erzählung und die lebensnahen Charaktere von anderen Komödien ab und bietet eine faszinierende Sicht auf das Leben in einem Flughafenterminal.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Terminal„, eine Tragikomödie aus dem Jahr 2004, fasziniert durch ihre einzigartige Handlung. Unter der Regie von Steven Spielberg brilliert Tom Hanks in der Rolle des Viktor Navorski. Catherine Zeta-Jones verkörpert Amelia Warren, während Stanley Tucci als Frank Dixon auftritt. Weitere wichtige Rollen übernehmen Diego Luna, Kumar Pallana und Zoe Saldana. Das Drehbuch stammt von Sacha Gervasi und Jeff Nathanson.

Die Produktion verantworteten Spielberg selbst, Laurie MacDonald und Walter F. Parkes. Für die musikalische Untermalung sorgte John Williams. Janusz Kamiński führte die Kamera, Michael Kahn war für den Schnitt zuständig. Das Filmset, eine Nachbildung eines Flughafens, entstand in einem Hangar in Palmdale, Kalifornien. Es basierte auf dem Düsseldorfer Flughafen und entsprach vollständig den Erdbebensicherheitsvorschriften. Für seine Arbeit erhielt John Williams 2005 den BMI Film Music Award. Die FBW in Wiesbaden zeichnete „Terminal“ mit dem Prädikat „wertvoll“ aus.

Handlung und Story vom Film „Terminal“

Der Film „Terminal“ von Steven Spielberg beginnt mit der Ankunft von Viktor Navorski am JFK-Flughafen in New York. Viktor, ein Reisender aus dem fiktiven Land Krakozhia, gespielt von Tom Hanks, findet sich in einer bizarren Situation wieder: Während seines Fluges hat in seinem Heimatland ein Staatsstreich stattgefunden, der dazu führt, dass sein Pass ungültig wird. Er kann weder in die USA einreisen noch nach Hause zurückkehren und ist gezwungen, im Transitbereich des Flughafens zu leben. Der Flughafenleiter Frank Dixon, gespielt von Stanley Tucci, sieht in Viktor ein Problem, das es zu lösen gilt, und versucht wiederholt, ihn loszuwerden.

Viktor passt sich an sein neues Leben im Flughafen an und freundet sich mit verschiedenen Mitarbeitern und Reisenden an. Er entwickelt eine besondere Beziehung zu Amelia Warren, einer Flugbegleiterin, dargestellt von Catherine Zeta-Jones. In einer Schlüsselszene enthüllt Viktor ihr den wahren Inhalt seiner mysteriösen Erdnussdose: eine Kopie des Fotos „A Great Day in Harlem“. Er erzählt, wie sein Vater, ein Jazzliebhaber, dieses berühmte Foto entdeckte und sich zum Ziel setzte, die Autogramme aller darauf abgebildeten Musiker zu sammeln. Viktor kam nach New York, um den letzten fehlenden Autogramm von Benny Golson zu holen.

Viktor verlässt JFK

Nachdem Viktor neun Monate im Flughafen verbracht hat, erfährt er, dass der Krieg in Krakozhia beendet ist und er nun die Möglichkeit hat, den Flughafen zu verlassen. In der Zwischenzeit hat Amelia versucht, ihm zu helfen, indem sie für ihn ein Notvisum beschafft. Doch als Viktor von Amelias fortgesetzter Affäre mit einem verheirateten Mann erfährt, fühlt er sich betrogen. In einer dramatischen Wendung droht Dixon damit, Viktors Freunde am Flughafen wegen illegaler Aktivitäten strafrechtlich zu verfolgen. Viktor sieht sich gezwungen zuzustimmen, nach Krakozhia zurückzukehren.

Bevor Viktor jedoch den Flughafen verlassen kann, sorgt sein Freund Gupta, der indische Janitor, für eine unerwartete Wendung. Gupta stellt sich vor das Flugzeug, um abgeschoben zu werden und Viktor zu entlasten. Diese selbstlose Tat ermöglicht es Viktor, den Flughafen zu verlassen und seinen Traum zu erfüllen. Er macht sich auf den Weg nach Manhattan, um das letzte benötigte Autogramm zu erhalten. Am Ende des Films gelingt es Viktor, Benny Golson zu treffen und das Autogramm zu bekommen. Der Film endet mit einem emotionalen Abschluss, als Viktor in ein Taxi steigt und dem Fahrer sagt, er gehe nach Hause. Dies symbolisiert den Abschluss seiner außergewöhnlichen Reise und seines Aufenthalts im Transitbereich des JFK-Flughafens.

Fazit und Kritiken zum Film „Terminal“

Steven Spielbergs „Terminal“ aus dem Jahr 2004 bietet eine warmherzige und menschliche Erzählung, die sich im ungewöhnlichen Setting eines Flughafens abspielt. Inspiriert von der wahren Geschichte des Iraners Mehran Karime Nasseri, der mehrere Jahre im Terminal des Charles de Gaulle Airport lebte. Spielberg präsentiert eine geschickte Mischung aus Komödie, Drama und Romantik. Tom Hanks, als Viktor Navorski, brilliert in seiner Rolle als gestrandeter Reisender aus Krakozhia, dessen Heimatland plötzlich in einen Bürgerkrieg verwickelt ist. Catherine Zeta-Jones als Amelia, die anfangs distanzierte Flugbegleiterin, findet im Verlauf der Handlung immer mehr schauspielerische Harmonie mit Hanks. Diese Entwicklung trägt maßgeblich zur Glaubwürdigkeit ihrer sich langsam entfaltenden Beziehung bei.

Die Nebencharaktere, dargestellt von einem talentierten Ensemble, tragen wesentlich zur Lebendigkeit und zum Charme des Films bei. Jeder von ihnen ist sorgfältig ausgearbeitet, was ihnen eine sympathische und humorvolle Note verleiht. Spielberg nutzt das grandiose Flughafenset und die Musik von John Williams, um eine atmosphärische Kulisse zu schaffen, die den Zuschauer in ihren Bann zieht. Obwohl der Film im ersten Drittel kurz davor steht, ins Alberne abzudriften, fängt sich die Handlung dank Hanks‘ schauspielerischem Können. „Terminal“ bietet eine unterhaltsame Geschichte, einen herausragenden Tom Hanks und eine Fülle an liebenswerten Charakteren.

Letzte Aktualisierung am 14.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API