The Domestics

The Domestics“ von Mike P. Nelson ist ein Film, der das Publikum in ein Amerika nach einer verheerenden Katastrophe entführt. In dieser Welt, die von einem chemischen Waffenangriff verwüstet wurde, haben sich die Überlebenden in zwei Gruppen aufgeteilt: gnadenlose Gangs und die sogenannten Domestics, die in Frieden leben wollen. Die Geschichte folgt Mark und Nina West, einem Ehepaar, das sich inmitten einer bevorstehenden Scheidung wiederfindet. Ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, als sie sich durch das von Gangs beherrschte Territorium schlagen müssen.

The Domestics
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Kate Bosworth, Tyler Hoechlin, Sonoya Mizuno (Schauspieler)
  • Mike P. Nelson (Regisseur) - Mike P. Nelson (Autor) - Gianni Nunnari (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

Der Film zeichnet ein Bild des Überlebenskampfes in einer Welt, in der die Zivilisation zusammengebrochen ist. Mark und Nina müssen nicht nur ihre persönlichen Differenzen überwinden, sondern auch den tödlichen Herausforderungen einer Gesellschaft begegnen, die von Gewalt und Anarchie geprägt ist. Nelson präsentiert ein Szenario, das die dunkelsten Aspekte menschlichen Verhaltens hervorhebt und dabei gleichzeitig die Stärke und Zerbrechlichkeit menschlicher Bindungen erforscht. „The Domestics“ ist eine Erzählung über Hoffnung, Ausdauer und die unerschütterliche Kraft der Liebe in einer Welt, die fast alles Menschliche verloren hat.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

The Domestics“ aus dem Jahr 2018. Der Thriller, mit Elementen der Science-Fiction, weist eine Laufzeit von 95 Minuten auf. In der Hauptrolle glänzen Kate Bosworth als Nina Monroe West und Tyler Hoechlin als Mark West. Ihr Überlebenskampf in einer postapokalyptischen Ära fesselt die Zuschauer. Regisseur und Drehbuchautor Mike P. Nelson hat ein beeindruckendes Szenario erschaffen. Ergänzt wird das Ensemble durch Lance Reddick, Sonoya Mizuno sowie Dana Gourrier.

Die Produktion übernahmen Shannon Gaulding und Gianni Nunnari, während Nathan Barr die musikalische Untermalung lieferte. Maxime Alexandres Kameraführung und Julia Wongs Schnitt ergänzen das künstlerische Werk. Der Film, mit einer Altersfreigabe von FSK 16, wurde in Louisiana gedreht. Eine besondere Wendung erhielt die Produktion durch eine Klage der Stuntfrau Deven MacNair. Sie kritisierte die Praxis des „Wigging“, ein Verstoß gegen die Regeln der SAG-AFTRA.

Handlung und Story vom Film „The Domestics“

„The Domestics“ ist ein postapokalyptischer Thriller von 2018, inszeniert von Mike P. Nelson. In einer durch eine chemische Waffe dezimierten amerikanischen Gesellschaft herrscht Chaos. Die Überlebenden teilen sich in zwei Gruppen: die gewalttätigen Gangs, die in thematische Fraktionen wie die Gamblers, Sheets, Plowboys, Nailers und Cherries unterteilt sind, und die friedliebenden Domestics, die sich der Gewalt entziehen wollen. In dieser düsteren Welt folgen wir dem Ehepaar Mark und Nina West. Sie sind auf dem Weg nach Milwaukee, um Ninas Eltern zu besuchen. Ihre Reise wird jedoch von der Entscheidung überschattet, sich möglicherweise scheiden zu lassen. Unterwegs treffen sie auf Nathan Wood und seinen Sohn Steven, die ebenfalls ums Überleben kämpfen.

Das Schicksal führt die Wests und Woods zusammen, als sie gemeinsam einer Gruppe von Nailers entkommen. Nathan lädt die Wests zu sich nach Hause ein, wo sie auf grausame Weise erfahren, dass sie Menschenfleisch gegessen haben. Ein überlebender Nailer folgt ihnen und verletzt Nina schwer, was dazu führt, dass sie fliehen müssen. Nathan verliert seine Frau und Tochter an den Nailer, tötet diesen aber und schwört Rache. Er kontaktiert seine Plowboy-Verbündeten, um die Wests zu jagen. In der Zwischenzeit finden Mark und Nina Zuflucht in einem verlassenen Haus, nicht wissend, dass sie von Betsy, einer entflohenen Cherry, beobachtet werden. Betsy, die aus der Sklaverei der Plowboys entkommen ist, hat eine besondere Faszination für Nina entwickelt.

Triumph in Trümmern

Marks Suche nach Vorräten endet dramatisch, als er von William Cunningham, einem flamboyanten Wahnsinnigen, gefangen genommen wird. Mark wird gezwungen, gegen Cunninghams großen Sklaven zu kämpfen, während Nathan und Steven, die den Wests gefolgt sind, ebenfalls gefangen genommen werden. In einer bizarren Wendung entdeckt Nina Alkohol und tanzt betrunken zu Heavy Metal-Musik, während Mark um sein Leben kämpft. Er besiegt schließlich den Sklaven und tötet den fliehenden Cunningham. Der Sklave wird von Mark aus Mitleid freigelassen, und Nathan, der inzwischen seine Rachepläne aufgegeben hat, verabschiedet sich von den Wests.

Das Ehepaar West entdeckt ein altes Auto, das an ihre Anfangszeiten erinnert, und entfacht erneut ihre Leidenschaft. Ihre scheinbare Sicherheit wird jedoch jäh unterbrochen, als die Gamblers sie gefangen nehmen. In einem sadistischen Spiel russisches Roulette wird Mark verletzt, aber Nina gelingt es, einen der Gamblers zu entwaffnen und zu fliehen. Sie erreichen Ninas Elternhaus, nur um zu erfahren, dass diese bereits verstorben sind. Die Gangs, darunter die Gamblers und Betsy, holen sie ein, und es kommt zu einem heftigen Kampf. Trotz enormer Verluste auf allen Seiten gehen Nina und Mark als Sieger hervor. Nina tötet die Mörderin von Betsy und findet schließlich das gestohlene Gewehr ihres Vaters. Das Paar nimmt sich einen Moment der Ruhe, bevor sie ihre Reise fortsetzen, gewarnt von DJ Crazy Al, der die Gangs und andere Überlebende vor ihnen warnt.

Fazit und Kritiken zum Film „The Domestics“

In Mike P. Nelsons „The Domestics“ wirkt die Zukunftsvision düster und gnadenlos. Der Film, inspiriert von Klassikern wie „Die Klapperschlange“ und „Mad Max“, zeichnet das Bild einer zerrütteten Zivilisation. Leider erreicht Nelson trotz ansprechender Ansätze nicht die Intensität seiner Vorbilder. Die Handlung setzt nach einer staatlichen Dezimierungskampagne ein, wobei die immunen Überlebenden in brutale Gangs und friedliche „Domestics“ aufgeteilt sind. Nina und Mark, ein Paar am Rande der Trennung, durchqueren dieses gefährliche Land, in dem das Recht des Stärkeren regiert. Nelsons Welt ist voller leergefegter Highways und maskierter Menschen, eine dystopische Vision, die in ihrer Pessimistik fesselt, aber narrativ Potenzial verschenkt.

Nelsons Film scheitert daran, seine fesselnden Konzepte wirkungsvoll umzusetzen. Die inszenatorischen Mängel schwächen die an sich faszinierende Geschichte ab. Momente, die packen sollten, verlieren sich in mittelmäßiger Film– und Schnittarbeit. Trotzdem gelingt es ihm, die Oldie-Musik kontrastreich gegen die trostlose Realität zu setzen. Charaktere wie die Elitesoldatin Betsy, die mehr Screentime verdient hätte, bleiben unterentwickelt. Nelson verlässt sich zu sehr auf abgedroschene Endzeit-Klischees. Das blutige Finale mag Gorehounds ansprechen, doch insgesamt bleibt „The Domestics“ hinter seinen Möglichkeiten zurück, ein durchschnittlicher Endzeit-Thriller mit ungenutztem Potenzial.

Letzte Aktualisierung am 22.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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