Das Boot

In „Das Boot“ führt Wolfgang Petersen das Publikum auf eine beklemmende Fahrt durch die dunklen Gewässer des Nordatlantiks. Der Film, der die Geschichte der U 96 während des Zweiten Weltkriegs erzählt, offenbart die brutale Wirklichkeit des U-Boot-Krieges. Durch die Augen von Herbert Grönemeyers Charakter, dem Kriegsberichterstatter, erleben wir die enge Gemeinschaft, die Herausforderungen und die Gefahren, denen sich die Besatzung stellen muss. Petersens Regie und das eindrucksvolle Spiel der Darsteller lassen die Zuschauer die klaustrophobische Atmosphäre eines U-Boots unter Wasser nachempfinden.

Das Boot - The Director`s Cut
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Herbert Grönemeyer, Jurgen Prochnow, Klaus Wennemann (Schauspieler)
  • Wolfgang Petersen (Regisseur) - Günter Rohrbach (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Die Crew, mit Jürgen Prochnow an der Spitze als charismatischer Kommandant, kämpft mit technischen Widrigkeiten, feindlichen Angriffen und der psychischen Belastung der Isolation. „Das Boot“ ist mehr als ein Kriegsfilm; es ist eine Studie über Menschlichkeit in Extremsituationen. Der Film zeigt auf, wie außergewöhnliche Umstände gewöhnliche Männer sowohl zusammenbringen als auch an ihre Grenzen führen können. Mit seiner intensiven Darstellung und der tiefgehenden Charakterzeichnung bleibt „Das Boot“ ein unvergessliches Erlebnis, das die Schrecken des Krieges auf einzigartige Weise vermittelt.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Im Jahr 1981 brachte Wolfgang Petersen den Film „Das Boot“ heraus. Er basierte auf dem Roman von Lothar-Günther Buchheim. Petersen führte Regie und schrieb das Drehbuch. Die Produktion übernahm Günter Rohrbach. Klaus Doldinger komponierte die Musik. Jost Vacano war für die Kameraarbeit zuständig, während Hannes Nikel den Schnitt leitete. Mit einem Budget von 32 Millionen DM war „Das Boot“ eine der teuersten deutschen Produktionen seiner Zeit. Der Film erlangte weltweiten Erfolg und erhielt Nominierungen für sechs Oscars, einen Golden Globe und einen BAFTA Award. Er gewann zudem zahlreiche deutsche Filmpreise. Für Petersen und Vacano war der Erfolg ein Sprungbrett nach Hollywood. Auch für die Darsteller bedeutete der Film einen erheblichen Karriereschub.

Die Besetzung umfasste Jürgen Prochnow als Kommandant, Hubertus Bengsch als 1. Wachoffizier und Klaus Wennemann als leitenden Ingenieur. Herbert Grönemeyer spielte Leutnant Werner, Martin Semmelrogge den 2. Wachoffizier. Uwe Ochsenknecht übernahm die Rolle des Bootsmann Lamprecht, und Erwin Leder spielte den Obermaschinisten Johann. Die Dreharbeiten dauerten von Juli 1980 bis Juni 1981. Vorproduktionen fanden bereits 1979 und 1980 statt. Szenen in La Rochelle entstanden im September und Oktober 1980 sowie im Februar 1981. Die Bar-Szenen drehte man zum Abschluss in den Studios der Bavaria in München-Geiselgasteig.

Handlung und Story vom Film „Das Boot“

„Das Boot“, ein Film aus dem Jahr 1981, taucht tief in die Schrecken des U-Boot-Krieges während des Zweiten Weltkriegs ein. Unter der Regie von Wolfgang Petersen begleiten wir die Besatzung der U 96 auf einer gefährlichen Mission im Nordatlantik. Die anfängliche Euphorie der Besatzung, insbesondere des jungen Kriegsberichterstatters Leutnant Werner, schlägt bald in Angst und Verzweiflung um. Petersen zeichnet ein eindringliches Bild des Lebens unter Wasser, geprägt von beengten Verhältnissen, technischen Herausforderungen und dem ständigen Risiko, entdeckt und vernichtet zu werden.

Die Handlung verdichtet sich, als U 96 einen feindlichen Geleitzug angreift. Der Erfolg dieses Unterfangens wird jedoch schnell von der brutalen Realität des Krieges überschattet. Eine erbitterte Schlacht mit einem Zerstörer und anschließende schwere Stürme zermürben die Besatzung körperlich und psychisch. Petersens Darstellung der Ereignisse lässt den Zuschauer die klaustrophobische Atmosphäre an Bord förmlich spüren. Die Szenen, in denen die Crew unter extremem Wasserbombenbeschuss kämpft, gehören zu den intensivsten Momenten des Films.

Überraschender Angriff

Der Wendepunkt des Films ist der gescheiterte Versuch, durch die Straße von Gibraltar zu navigieren, ein Unterfangen, das fast in einer Tragödie endet. Der Kommandant, der durch seine Erfahrung und Entschlossenheit glänzt, zeigt eine menschlichere Seite, als er und seine Besatzung ums nackte Überleben kämpfen. Die Technik, die die Besatzung zu Beginn des Films als unbesiegbar erscheinen ließ, wird nun zur Achillesferse. Die Zuschauer erleben hautnah, wie die Besatzung gegen das drohende Schicksal ankämpft und sich gegen die Tiefen des Ozeans stemmt.

Der Film endet mit einer bitteren Note, als die Besatzung bei ihrer Rückkehr nach La Rochelle von einem alliierten Luftangriff überrascht wird. Dieser finale Akt der Zerstörung, bei dem viele der mühsam der Tiefe entrissenen Seelen verloren gehen, verleiht dem Film eine tragische Ironie.

Fazit und Kritiken zum Film „Das Boot“

Wolfgang Petersens „Das Boot“ gilt als ein Wendepunkt der deutschen Kinogeschichte, der international hohe Anerkennung fand. Mit einem Budget von 25 Millionen Mark entstand ein eindrucksvolles Anti-Kriegsdrama, das bis heute seinesgleichen sucht. Petersens Fähigkeit, die bedrückende Atmosphäre eines U-Boots authentisch darzustellen, überzeugt auf ganzer Linie. Das starke Ensemble, angeführt von Jürgen Prochnow und Herbert Grönemeyer, trägt maßgeblich zum Erfolg bei. Ihre Darstellungen sind von einer Intensität, die den Zuschauer tief in das Geschehen hineinzieht. Die klaustrophobische Enge an Bord wird spürbar, wodurch „Das Boot“ weit über die Grenzen eines einfachen Kriegsfilms hinausgeht.

Petersens Werk steht für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Krieg und seinen Folgen. Er vermittelt die Grausamkeiten und Ängste auf eine Weise, die das Publikum emotional berührt. Besonders die Darstellung der deutschen Soldaten, die Sympathie erfahren, ohne den Nationalsozialismus zu glorifizieren, ist bemerkenswert. Die Szene, in der britische Seeleute verzweifelt um Hilfe rufen, zeigt Petersens Willen, die harte Realität des Krieges ungeschönt darzustellen. So wird „Das Boot“ zu einem eindringlichen Plädoyer gegen den Krieg, dessen Bilder nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

Letzte Aktualisierung am 18.04.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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