Toy Story 3

In „Toy Story 3“ kehren wir in die magische Welt von Woody, Buzz Lightyear und der restlichen Spielzeugbande zurück. Dieses Mal steht das Ensemble vor einer völlig neuen Herausforderung: Andy, ihr geliebter Besitzer, bereitet sich auf das College vor. Die Spielzeuge, die einst im Mittelpunkt seines Lebens standen, müssen sich mit ihrer ungewissen Zukunft auseinandersetzen. Ein Missgeschick führt dazu, dass sie statt auf dem Dachboden in einer Kindertagesstätte landen. Hier treffen sie auf eine bunte Truppe neuer Charaktere. Der scheinbare Spielzeugtraum verwandelt sich jedoch bald in einen Albtraum unter Lotsos tyrannischem Regime.

Toy Story 3
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Tom Hanks, Tim Allen, Estelle Harris (Schauspieler)
  • Lee Unkrich (Regisseur) - John Lasseter (Autor) - Darla K. Anderson (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren

Die Geschichte nimmt uns mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Wir erleben, wie Woody und seine Freunde sich gegen die Unterdrückung auflehnen und ihren Mut unter Beweis stellen. Gleichzeitig müssen sie den Verlust von Andy, ihrem geliebten Besitzer, verarbeiten. Diese tiefgründigen Themen verbindet der Film geschickt mit Humor und Abenteuer. Ken und seine übertriebene Eitelkeit sowie der theatralische Sepp Stachel bieten komödiantische Höhepunkte.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Toy Story 3„, veröffentlicht im Jahr 2010, ist ein Meilenstein in der Geschichte der computeranimierten Filme. Als dritter Teil der beliebten „Toy Story“-Reihe folgt er seinen Vorgängern aus den Jahren 1995 und 1999. Die Pixar Animation Studios, bekannt für ihre bahnbrechenden Animationstechniken, haben auch bei diesem Film ihre Expertise unter Beweis gestellt. Die Regie des Films übernahm Lee Unkrich, ein erfahrener Regisseur, der bereits an früheren Pixar-Erfolgen beteiligt war. Michael Arndt, bekannt für sein Talent im Schreiben packender Drehbücher, zeichnete sich für das Skript verantwortlich.

Tom Hanks und Tim Allen, die den Charakteren Woody und Buzz Lightyear ihre Stimmen liehen, sind nur zwei Beispiele. In der deutschen Fassung wurden diese Rollen von Michael „Bully“ Herbig und Walter von Hauff synchronisiert. Weitere bemerkenswerte Sprechertalente, wie Joan Cusack und Don Rickles, trugen ebenfalls zum Erfolg des Films bei. Ihre deutschen Pendants, Carin C. Tietze und Hartmut Neugebauer, sorgten für eine ebenso beeindruckende Leistung.

Neben der herausragenden künstlerischen Leistung zeichnet sich „Toy Story 3“ auch durch seinen kommerziellen Erfolg aus. Mit einem Einspielergebnis von 109 Millionen Dollar allein am ersten Wochenende in den nordamerikanischen Kinos setzte der Film neue Maßstäbe. Dieser Erfolg wurde auch durch zahlreiche Auszeichnungen bestätigt. Bei den Oscars 2011 gewann der Film in den Kategorien „bester Animationsfilm“ und „bester Filmsong“. Darüber hinaus erhielt er Nominierungen in den Kategorien „bester Film“, „bestes adaptiertes Drehbuch“ und „bester Tonschnitt“.

Handlung und Story vom Film „Toy Story 3“

In „Toy Story 3“ bereitet sich der mittlerweile 17-jährige Andy auf das College vor. Seine Kindheit neigt sich dem Ende zu und mit ihr die Tage, in denen er mit seinen Spielzeugen spielte. Er entscheidet sich, alle bis auf Cowboy Woody, den er mitnehmen möchte, auf dem Dachboden zu verstauen. Ein Missverständnis führt jedoch dazu, dass seine Mutter den Beutel mit den Spielzeugen versehentlich zum Müll stellt. Woody erkennt die prekäre Situation und versucht, seine Freunde zu retten. Diese haben sich inzwischen aus dem Beutel befreit und verstecken sich in einer Kiste, die an die Kindertagesstätte Sunnyside gespendet wird. Woody landet ungewollt auch dort.

Sunnyside erscheint zunächst als Paradies für Spielzeuge, doch Woody durchschaut die Fassade. Er entscheidet sich, seine Freunde zu verlassen, um zu Andy zurückzukehren. Die Spielzeuge in Sunnyside erleben jedoch bald das Gegenteil eines Paradieses. Von den jüngsten Kindern der Tagesstätte werden sie rücksichtslos behandelt. Sie suchen Hilfe bei Lotso Knuddelbär, dem Leiter von Sunnyside, doch der entpuppt sich als tyrannischer Herrscher. Buzz Lightyear, der versucht, aus Sunnyside zu fliehen, wird von Lotsos Schergen gefangen. Sie löschen sein Gedächtnis und reprogrammieren ihn zu Lotsos Wächter. Woody erlebt derweil sein eigenes Abenteuer. Er wird von dem Mädchen Bonnie gefunden und mit nach Hause genommen.

Die Enthüllung der Vergangenheit

Dort trifft er auf einen Clown, der einst ein Freund von Lotso war. Der Clown enthüllt Lotsos tragische Vergangenheit und seine Wandlung zum Diktator. Woody, motiviert durch diese Geschichte, kehrt nach Sunnyside zurück, um seine Freunde zu retten. Bei dem Versuch, Buzz‘ Gedächtnis wiederherzustellen, wird dieser versehentlich auf Spanisch umgestellt und verliebt sich in Jessie. Die Spielzeuge planen ihre Flucht aus Sunnyside, nachdem Mrs. Naseweis durch ihr in Andys Zimmer zurückgelassenes Auge sieht, dass Andy nach ihnen sucht.

Kurz vor ihrer Flucht stellen sich ihnen Lotso und seine Gefolgsleute entgegen. Woody gelingt es jedoch, die Schergen auf seine Seite zu ziehen. In einem Konflikt stößt „Big Baby“, ein ehemaliges Mitglied von Lotsos Bande, Lotso in einen Müllcontainer. Im Versuch, Woody zu retten, landen alle Spielzeuge im Müllwagen und werden zur Müllverbrennungsanlage transportiert. Dort, im Angesicht der drohenden Verbrennung, halten sich die Spielzeuge an den Händen, bereit, gemeinsam unterzugehen. Doch in letzter Sekunde retten die drei „Außerirdischen“ sie mit einem Kran. Lotso hingegen endet als Dekoration an einem Lastwagen.

Zurück bei Andy, bereiten sich die Spielzeuge auf ein Dasein auf dem Dachboden vor. Woody findet dies jedoch ungerecht und inspiriert Andy dazu, seine Spielzeuge an Bonnie zu geben. Im rührenden Finale des Films nimmt Andy Abschied von seinen Spielzeugen, indem er ein letztes Mal mit Bonnie und ihnen spielt. Der Abspann zeigt, wie sich die Zustände in Sunnyside zum Besseren wenden, ein passender Abschluss für diese emotionale Reise.

Fazit und Kritiken zum Film „Toy Story 3“

In „Toy Story 3“ führt uns Regisseur Lee Unkrich zurück in die Welt von Woody, Buzz Lightyear und ihren Freunden. Die geliebten Spielzeuge landen in einer Kindertagesstätte, da Andy aufs College geht. Dort begegnen sie neuen Charakteren wie Ken und Stretch, die unter dem Regiment des Plüschbären Lotso stehen. Anfangs wirkt alles freundlich, doch schnell wird klar, dass Lotso ein tyrannisches Regime führt. Woody und seine Gefährten müssen erkennen, dass sie ausgenutzt werden. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie sie gegen diese Unterdrückung ankämpfen und sich ihren Weg in die Freiheit bahnen.

Neue Figuren wie das Einhorn Mäusezahn und die „Randale in der Schale“ ergänzen die Besetzung perfekt. Sie sorgen für frischen Wind, ohne die altbekannten Charaktere in den Schatten zu stellen. Ken, mit seiner überbordenden Eitelkeit, und der theaterliebende Sepp Stachel, der mit seinen Shakespeare-Interpretationen begeistert, sind wahre Highlights. Lotso, als tragischer Bösewicht mit Allmachtsfantasien, verleiht der Geschichte eine zusätzliche Tiefe. Michael Arndt, der neue Autor im Pixar-Team, hat es geschafft, sowohl den neuen als auch den altbekannten Charakteren genug Raum zur Entfaltung zu geben. Szenen wie die Verwandlung von Mr. Potatoehead oder Buzz Lightyears Wandlung zum spanischen Liebhaber gehören zu den Höhepunkten des Films.

„Toy Story 3“ bleibt nicht nur eine einfache Fortsetzung der Vorgängerfilme. Lotso ist ein deutlich finsterer Gegenspieler als seine Vorgänger, und die zahlreichen Anleihen aus dem Horror-Genre verleihen dem Film eine spannende, düstere Atmosphäre. Besonders beeindruckend ist das Finale in der Müllverbrennungsanlage. Es steht in starkem Kontrast zu den lebhaften Figuren und unterstreicht die kreative Freiheit, die Pixar sich genommen hat. „Toy Story 3“ ist mehr als nur Unterhaltung; es ist ein Beispiel dafür, wie ein dritter Teil einer Filmreihe zu einem der besten seiner Art werden kann.

Letzte Aktualisierung am 23.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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